Übernachtungswochenende 11. – 12.07.2026

Das Übernachtungswochenende ist mittlerweile ein fester Bestandteil unseres Jahresprogramms. Am Samstagnachmittag trafen sich insgesamt 9 Buntspechte sowie Sonja und Wolfram auf den Grundstücken, die inzwischen reichlich Platz bieten. Das Wetter war wolkenlos, die Temperaturen mit fast 35°C hätten sogar etwas niedriger sein können.

Als erstes wurden die Zelte aufgebaut, und danach gab es noch etwas Zeit für diverse Beschäftigungen wie Schnitzen oder Hüttenbau: alles was noch vom Morgen, an dem das übliche Buntspechtetreffen stattfand, liegengeblieben ist.

Dann ging es aber ans gemeinsame Abendessen, das an einer großen Tafel (Dank an den Bürger- und Heimatverein für die Thekentische) stattfand. Jeder Buntspecht hat von zuhause etwas leckeres mitgebracht, das vor dem Essen vorgestellt wurde. Grillen oder überhaupt Feuer machen konnten wir wegen der Temperaturen und der Trockenheit natürlich nicht.

Als besondere Attraktion gab es diesmal keine Nachtwanderung, sondern eine Schatzsuche. Sonja hat nämlich von den Fledermäusen erfahren, dass diese einen Schatz versteckt haben. Wo, haben sie nicht verraten, aber sie haben einen Hinweis hinterlassen an einem Ort, an dem Fledermäuse sich auf dem Grundstück aufhalten würden. Welcher könnte das sein? Die Buntspechte kamen schnell auf die Lösung: die Hütte auf dem Rosengrundstück, in der tatsächlich ein von einer (Plastik-)Fledermaus bewachter Zettel hing, der uns auf eine weitere Spur in einem großen Birnbaum brachte. Welcher große Birnbaum könnte gemeint sein? Natürlich: die AGNUS-Jugend hat ja auch den Streuobststreifen auf der anderen Seite des Bruchwegs gepachtet. Wir machten uns also auf den Weg.

So ging es weiter von Station zu Station, die hier alle zu erwähnen zu weit führen würde. Es gab verschlüsselte Hinweise wie zerschnittene Botschaften, die zusammengesetzt werden mußten, Texte in Spiegelschrift, ein Puzzle, das zusammengesetzt ein Foto des nächsten Ziels darstellte, eine Landkarte usw. Es war erstaunlich, wo uns die Fledermäuse hinführten: vom Streuobststreifen zur Brücke über den Ruchgraben, dann weiter über das Stoppelfeld zum Eingang des Mauertals. Vorsichtig überquerten wir alle gemeinsam die B3 und suchten dann nach einem geheimen Weg, der ca. 250 m hinter dem Mauertaleingang nach links abzweigen soll. Tatsächlich, kaum sichtbar im Gebüsch, geht eine Wasserrinne nach oben in den Hang. Ein (Papier-)Buntspecht im Strauch bestätigte uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Knapp unterhalb des Mittelwegs war dann tatsächlich eine Truhe versteckt, in der der große Schatz zu finden war: Brausetütchen, Gummibärchen und Bonbons; die verdiente Belohnung nach der erfolgreichen Lösung aller Rätsel.

Wir machten uns nun alle auf den Rückweg. Es war schon nach 20:00 Uhr, aber immer noch sehr heiß, sodass alle ziemlichen Durst hatten. Zum Glück war der Rewe in der Nähe, in dem Wolfram dann für jeden eine Flasche Apfelschorle besorgt hat. Die Buntspechte haben ihn auf dem Parkplatz geradezu überrannt und die Flaschen aus der Hand gerissen…

Zurück auf dem Grundstück gab es erst noch einmal was zu trinken, auch zu essen war noch da, und dann wurde die Beute – nämlich die Gummibärchen und Bonbons – gerecht unter allen aufgeteilt. Sogar die Erwachsenen bekamen ihren Anteil.

Den Rest des Abends verbrachen die Buntspechte im größten der Zelte, mit einem Rollenspiel. Ab 23:00 Uhr ging es dann in die Schlafsäcke, und wir verbrachten alle eine angenehme Nacht.

Morgens ab halb acht wachten die ersten auf, und Sarah war schon pünktlich mit den Brötchen da. Nach ausgiebigem Frühstück mit Kakao ging es dann so langsam ans Aufräumen und Zelteinpacken.

Ganz herzlichen Dank an alle für das gelungene und harmonische Übernachtungswochenende.

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