Autor-Archiv:Loubna

Kinder-Winter-Werkstatt 2016

Nachdem die Wurzelkinder im Jahr zuvor das Schnitzen erlernt und einen Schnitzführerschein erworben haben, nahmen sie zu Jahresbeginn wieder mit Begeisterung an der Kinder-Winter-Werkstatt teil. An drei Terminen im Januar, Februar und März wurde aufgeteilt in zwei Gruppen gewerkelt, geschnitzt und gebastelt.
Dabei entstanden Futter-Vogelhäuschen, Äpfel mit gefilztem Wurm, Lederbeutel, Trommeln aus Blumentöpfen und Pergamentpapier, Tanzstäbe mit Holzfedern und Kordeln, geschnitzte Wichtel mit Federn und Rasseln aus getrockneten Samenständen. Zu Beginn und zum Abschluss haben wir gemeinsam gesungen und es wurde eine Geschichte vorgelesen. So waren es wieder einmal schöne ausgefüllte, kurzweilige Samstag-Vormittage.

Vielen Dank an das Bürger- und Heimatmuseum, das uns wieder seine Werkstatt zur Verfügung gestellt hat, an Martina Erkmann vom Klöppelstübchen und Diana, die uns mit Material versorgt haben und an die Leiter/innen, namentlich diesmal Klaus, Andreas, Sebastian, Mona, Diana, Sonja, die diese tolle Aktion überhaupt erst möglich gemacht haben.

Bachlehrpfad am Walzbach

„Wir wollten eine Spur hinterlassen. Es soll unser Abschiedsgeschenk an Weingarten sein“, sagten Merle, Isabell, Valentin, Elise, Jule, Mathis und Juris. Die Jugendlichen und noch ein paar weitere Altersgenossen sind jetzt zwischen elf und vierzehn Jahre alt und gehören alle seit einigen Jahren der AGNUS (Arbeitsgruppe für Natur und Umweltschutz) an, die ältesten unter ihnen schon ein ganzes Jahrzehnt. Jetzt sind die Interessen anders gelagert, Zeitmangel durch die Ganztagesschule kommt dazu, kurz: die Jugendgruppe hat sich aufgelöst. Um aber tatsächlich etwas Sichtbares zu hinterlassen, haben die Jungen und Mädchen mit ihren beiden Jugendleiterinnen Synje Walheim und Susanne Ahrens einen Bachlehrpfad erstellt.

Auf zwölf Schildern zwischen Hartmannsbrücke und der Mühle Lepp sind nun Erläuterungen über Pflanzen und Tiere im Lebensraum „Walzbach“ zu finden, ihre Lebensweise, Ernährung, Vermehrung und mehr: Die Regenbogenforelle, der Eisvogel, die Stockente, der Rohrkolben, das Nutria und mehr. Alle beschriebenen Pflanzen und Tiere sind im Nahraum der Schilder auch zu entdecken. Die Jugendlichen haben das Lehrmaterial, das ihnen die Lehrerin Synje Walheim zur Verfügung gestellt hat, ausgewertet und mit eigenen Worten Texte verfasst. Jeder habe „sein“ Tier und „seine“ Pflanze selbst ausgesucht. Die Beschreibungen wurden handschriftlich zu Papier gebracht und mit Bildern veranschaulicht. Auf keinem Tierplakat fehlt der Hinweis, dass Füttern schädlich sei, vor allem mit Brot und besonders die bei den Nutrias unerwünschte Vermehrung erst recht unterstütze. Die Vorsitzende von AGNUS, Patrizia Baumgarten, sprach beim Bürgermeister vor und Eric Bänziger fand die Sache so überzeugend, dass er gerne eine finanzielle Unterstützung seitens der Gemeinde bewilligte, um die Schilder aus wetterfestem Material herzustellen. Er bedauerte, dass die Gruppe sich auflöse, denn es sei ihm ein Anliegen, Kinder und Jugendliche für die Natur zu begeistern. Der Bauhof hat mittlerweile Pfosten aufgestellt und die Schilder montiert. Synje Walheim, Anliegerin am Walzbach, bemerkte bereits ein reges Interesse der Spaziergänger.

Lichterfest 2015

Um eine Woche verschoben trafen wir uns am Samstag, 21. November um 17:00 Uhr am Parkplatz Baggersee, von wo aus wir mit Laternen und gemeinsam singend in den Wald liefen. Lichter am Wegesrand wiesen uns den Weg. Bald hielten wir an und bekamen die Geschichte von Lumina, deren Laterne ausging, vorgelesen.

Anschließend konnten wir auf einigen durch Kerzen beleuchteten Bildern aus dem Buch anschauen, wie Lumina wieder zu Licht kam. Unser Weg endete am Forsthaus, wo schon ein Feuer loderte. Wir sangen noch einige Lieder und durften leckere, in der Glut gebackene Waffeln genießen. Auf den Heimweg bekamen wir ein Kerzlein geschenkt, so dass uns das gemeinsame Licht durch den Advent begleiten kann.

Unser Lichterfest war ein sehr stimmungsvoller, netter Abschluss eines tollen AGNUS-Jugend-Jahres. Leider sind wir dieses Jahr auf dem Weihnachtsmarkt nicht vertreten.
Wir wünschen daher auf diesem Wege allen
eine schöne, besinnliche Advent- und Weihnachtszeit!

Kindergruppen Herbst 2015

Nachdem unsere Wurzelkinder und Wurzelgnome vorletzten Samstag, 26.09, schon die Natur aus indianischer Sicht erleben durften, in dem Sie sich zum Grundstück pirschten, mit Rauch reinigten, selber Räuchersticks banden, im Tipi einer Geschichte lauschten, ein Tipi nachbauen konnten und Namensmedallions bastelten, werden wir uns auch diesen Samstag, 10.10. wieder um 9:30 Uhr am Spielplatz auf dem Kirchberg treffen. Da einiges Material noch nicht zum Einsatz kam, freuen wir uns weiterhin ueber mitgebrachtes Material wie Astgabeln, Kronkorken, Federn, Holzperlen, etc.

Stand auf dem Wein- und Straßenfest 2015

Ob die Wein-Königin und die Prinzessin bei uns eine Waffel gegessen haben ist nicht überliefert. Sie haben aber wie viele andere auch am Kräuter-Tombola-Rad gedreht. Hier zu sehen mit unserer 1. Vorsitzenden Patricia Baumgarten.

Schönheiten an unser Stand auf dem Wein- und Straßenfest
mit Waffelverkauf + Kräuter-Tombola-Rad

Im Weingartener Moor

Bei unserem zweiten Teil des Projekts „Amphibien und Weingartener Moor“ ging es für die Weingartener Kinder ins heimische Moor.
Je nach Wetter gab es bei der Wanderung mit verschiedenen Mitmachaktionen leider wenig Tiere zu sehen, aber auch den Lebensraum und die Lebensweise der Tiere zu erkunden war eine spannende Sache.

Da hatten die Wurzelkinder am Samstag, 20.06., Glück, bei Regen ließen sich einige Kröten, Frösche und Gelbbauchunken beobachten. Schon auf dem Weg entlang des Moors zum Einstiegspunkt hüpften uns die Kröten regelrecht durch die Beine.
Nach dem zuvor darauf hingewiesen wurde, wie man sich in einem Naturschutzgebiet verhält, z.B. dass man unbedingt auf den Wegen bleibt, nichts mit nimmt oder pflückt, folgte eine Station, bei der die Kinder den Wald um sich herum anhand von Spiegel und Ferngläser beobachten und die typischen Pflanzen betrachten konnten.

Bald ging es hintereinander weg auf den Steg, unterwegs sah man Erlenzäpfchen und es durfte die Wasserminze, die dort zuhauf wuchs, befühlt und gerochen werden. Am Ausguck kuschelten sich die Kinder auf der Bank zusammen und lauschten der Sage vom weißen Rosenbusch.
Ein Stück weiter durfte das Moor einzeln erkundet werden. Das Gefühl, wie die Füße stecken blieben, beeindruckte einige und die halt gebenden Wurzel des nahe gelegen Baumes waren willkommen.
Mit einem Guckrohr schauten die Kinder unter die Wasseroberfläche.

Wieder runter vom Steg ging es durch einen Pirschpfad die Frösche auf dem Weg und die Gelbbauchunken in ihren Tümpeln zu erkunden.

An der letzten Station konnte in Fühlkästen verschiedene mit dem Moor zusammenhängende Sachen erfühlt werden, wie Erlenzäpfchen, Wildschweinfell, Federn, Schneckenhäuser und natürlich Torf. Hier wurde auch informiert, wie wir das Moor schützen können, z.B. durch den Kauf von torffreier Blumenerde.

Alles in allem hat es uns das heimatliche Moor ein ganzes Stück näher gebracht. Herzlichen Dank allen Beteiligten!

Mehr zu unserem Projekt unter http://agnus-weingarten.de/wp/unsere-projekte/amphibien-und-moor/