Kategorie-Archiv:Presse

Presseberichte über und von der AGNUS-Jugend

AGNUS-Jugend-Fest am 13. Juni 2026

Wie in den letzten Jahren findet auch dieses Jahr das Vereinsfest auf unseren Grundstücken im Bruch statt.

Es geht los am

Samstag, 13. Juni ab 14:00 mit offenem Ende

Diesmal gibt es was ganz besonderes zu feiern, nämlich das neue Grundstück zwischen den bisherigen Walnuss- und Wiesengrundstücken, mit dem die AGNUS-Jugend über eine große durchgehende Fläche verfügt, auf denen die folgenden Programmpunkte ganz besonders viel Spaß machen:

Es gibt wieder Flammkuchen aus dem Holzofen. Wie übllich gibt es auch wieder ein Buffet und ein Lagerfeuer, an dem gegrillt und gebacken werden kann. Nachmittags gibt es Kuchen. Für die Kinder gibt es spannende Mitmachaktionen.

Für das Essen bitten wir um Beiträge, für die Koordination meldet Euch bitte kurz zurück.

Bitte bringt auch Geschirr, Besteck und auch Eure Getränke selbst mit und beachtet dabei, daß aus Gründen des Jugendschutzes striktes Alkoholverbot gilt.

Die Aufsichtspflicht obliegt den Eltern. Wir empfehlen stabile Kleidung, die schmutzig werden darf, und denkt an den Bach: am besten auch Wechselkleidung.

Es werden Fotos gemacht, die anschließend in unserer internen Galerie angeschaut werden können. Wir werden einzelne in der Zeitung und auf unserer Webseite veröffentlichen. Solltet Ihr dies nicht wollen, bitte sprecht Loubna oder Wolfram darauf an.

Fragen und Rückmeldungen bitte in den nächsten Wochen an Loubna und Wolfram.

Leute gesucht

Wir suchen Leute, die Spaß haben, den Kindern die Natur näher zu bringen: entweder kleineren und Kindergartenkinder 2-4 Jahre oder den größeren Kindergartenkinder 5-6 Jahre, gerne auch als Unterstützung der Schulkinder 6-9 Jahre.

Die Buntspechte aus dem Jahresbericht 2025

Feucht ging es los am 11. Januar beim ersten Buntspechtetreffen des Jahres: das Wal­nuss­grundstück stand teilweise unter Was­ser, was uns aber keineswegs von unseren Aktivitäten abgehalten hat. Auf dem Programm stand dieses Mal das Basteln von Trinkhalmen. Und dazu gab es eine Vorgeschichte: als wir im Dezember Apfelpunsch gemacht hatten, sind die 5 Zimtstangen im Punsch gleich als Trink­halme weiterverwendet worden. Sehr schlau. 5 Zimtstangen reichen aber na­türlich nur für 5 Buntspechte. Kein Prob­lem, Trinkhalme für alle haben wir aus Ho­lunderzweigen gebastelt. Außer dem Apfel­punsch haben wir Kartoffelsuppe gekocht, bei deren Zubereitung alle fleißig mitgeholfen haben. Ansonsten war na­tür­lich der erwähnte See in der Mitte des Grund­stücks die Attrak­tion. Da konnten nasse Füße nicht ganz aus­bleiben. Aber es war sehr lustig und nasse Socken haben wir über dem Feuer getrocknet.

Weiter ging es im Februar mit Löffeln. Nach den Trinkhalmen im Januar haben wir die­ses Mal Suppenlöffel geschnitzt. Vorbe­reitet waren schon halbierte Aststücke aus trockenem Holz, aus denen Griff und Löffel­form herausgeschnitzt werden muss­ten. Weil das Schnitzen der Vertiefung des Löffels mit Schnitzmessern sehr schwie­rig und aufwendig ist (es gibt spezielle Messer für Vertiefungen, die sind aber etwas gefährlich), haben wir einen tollen Trick verwendet: die Vertiefung wird nicht ins Holz geschnitzt, sondern ge­brannt. Dafür wird ein kleines Stück Glut genommen, auf das Holz gelegt und mit einem Stöckchen festgehalten. Unter vor­sichtigem Pusten brannte sich die Glut in das Holz. Die Vertiefung wurde noch etwas von der Kohle gereinigt, und die Löffel­vertiefung war fertig. Zur Stärkung gab es Kartoffelsuppe, die dann mit den selbst­geschnitzten Löffeln gegessen werden konn­te. Apfelpunsch gab es auch wieder und wer wollte, konnte nochmal Holunder-Trinkhalme bauen. Nebenbei haben wir noch etwas Wichtiges gemacht: wir haben die Vogelnistkästen gereinigt, damit die Vögel wieder neue Nester bauen können.

Auch beim Termin im März drehte es sich um Besteck. Diesmal war das Schnitzen von Messer und Gabel an der Reihe. Unter Anleitung (wie immer gab es die üblichen Sicherheitshinweise für das Schnitzen, wie z.B. Abstände wahren, immer vom Körper weg schnitzen, bei Nichtgebrauch Messer immer in die Hülle stecken usw.) ging es ans Werk. Zum Aufwärmen und zur Stärkung kochten wir Apfelpunsch mit Orange, Zimt und Anis (für die Holunder-Trinkhalme), auf dem Feuer brieten wir Kartoffeln (für die Holzgabeln), von denen natürlich nichts übrigblieb, und zusätzlich gab es Kürbissuppe (für die Holzlöffel). Zum Abschluss haben wir uns noch ausgetobt. Gegenseitiges Bewerfen mit Schlamm über den Graben hinweg kann richtig Spaß machen.

April ist Brennnesselzeit. Wir haben auf unserem neuen Grundstück, dem Rosen­garten, Brennnesselspitzen gepflückt, und zwar mit bloßen Händen. Es gibt einen Trick, wie man das hinbekommt, ohne sich zu brennen. Wenn es dann doch mal gebrannt hat, dann nur wenig. Aus den Brennnesseln haben wir leckere Brennnesselbratlinge (Bärlauch und Giersch war auch dabei) in den Minipfannen gebraten. Es war sonnig, und im Steinhaufen auf dem Wiesen­grundstück haben wir eine Blindschleiche gefunden. Auf dem Walnussgrundstück entstand eine neue Hütte mit Naturzaun und Löwenzahnblütendekoration. Wer noch keinen Löffel gebrannt bzw. ge­schnitzt hatte oder nochmal einen machen wollte, hatte dazu auch Gelegenheit.

Mai – Froschwanderzeit. Daher drehte sich das Treffen im Mai um Frösche und Kröten. Frösche und Kröten haben jedoch die Ei­genschaft, eher bei Dämmerung auf Wan­derschaft zu sein, außerdem eher nicht auf dem AGNUS-Jugend-Grundstück, und wenn sie nicht wandern, sind sie im Moor. Kurzerhand haben wir uns daher unsere eigenen Frösche und Kröten aus tollem Origami-Froschpapier gebastelt. Ein Heft gab es auch noch dazu. Nach dem Basteln ging es gemeinsam ein kleines Stück den Weg hinein ins Moor. Frösche oder Kröten haben wir dann tatsächlich nicht ange­troffen, und sie haben auch nicht gequakt, weil es leicht geregnet hat. Dafür haben wir eine kleine Blindschleiche gefunden. Zur Beobachtung haben wir sie in ein Plastik­gefäß gesetzt, aber danach selbst­ver­ständlich wieder in die Freiheit entlassen. Tierisch erwähnenswertes gab es auch vor­her auf dem Grundstück: in den Staren­kasten war wieder eine Starenfamilie ein­gezogen, und die Elternvögel pendelten die ganze Zeit, um die Jungen mit Futter zu versorgen. Wir sind ebenfalls nicht verhungert: es gab Eierkräuteromelette.

Die AGNUS-Jugend ist Pächterin des Streuobstbaumstreifens, der vom Weg „Am Bruch“ Richtung B3 verläuft. Sonja und Wolfram hatten in den Wochen vorher den Streifen gemäht, und nun musste das Heu auf die AGNUS-Jugend-Grundstücke trans­portiert werden. Eine besondere Auf­gabe im Juni für die Buntspechte, die auf alle verfügbaren Gefährte (Schubkarre, Fahr­radanhänger) das Heu aufstapelten und wegbrachten. Das Heu wurde zum Teil in den Hütten verbaut und der größere Teil wurde später zur großen Sprungmatte unter dem Walnussbaum. Das Wetter spiel­te dabei leider nicht ganz mit: es gab erst mehr als genug Regen, der die Laune etwas, aber nicht ganz trübte. Entschädigt wurden wir alle auf dem Grundstück, als es endlich trockener wurde und die Sonne rauskam. Am Feuer haben wir Pfann­kuchen gebacken, die wir nach Belieben mit Johannisbeeren (vom Grundstück) und Zucker versüßt haben. An diesem Tag entstand auch die erste Teeküche von den Buntspechtejungen. Die Buntspechte­mäd­chen haben die Pfannkuchen­teig­aus­gabe ein­gerichtet.

Im Juli ging es nochmal zum Streu­obst­streifen. Das Wetter war toll, es war trocken, und vor allem war das Steinobst reif. Mit unserer eige­nen Obst­baum­leiter und den Fahr­radanhängern gingen wir an die Ernte, die sich sehen lassen konnte: einige Körbe voller Kirschpflaumen und Zwetschgen. Aus einem Teil der Pflaumen und Apfelsaft haben wir eine Bowle gemischt. Feuer konnten wir wegen der Trocken­heit nicht machen. Die restlichen Kirschpflaumen und Zwetschgen wurden deswegen hinterher bei Sonja und Wolfram zu Mus eingekocht und bei den nächsten Malen z.B. für Pfann­kuchen verwendet. Zurück auf dem Grundstück (die Zeit war noch lange nicht um), ging es auch um andere Themen: Sonja hat ein Buch über Schilfboote mitgebracht. Mit Schilfstengeln und Schilfblättern vom Graben haben einige Buntspechte ihr eigenes Schilfboot gebaut. Es gab aber auch noch andere Aktivitäten. Die Buntspechtejungen haben eine eigene Bowle gemacht und einen schön dekorierten Ausschank eingerichtet. Konkurrenz belebt das Geschäft: die Buntspechtemädchen haben sich mit der Zeit hinter der Hütte ebenfalls eine Teeküche eingerichtet und auch dort gab es an diesem Tag eine Bowle nach eigenem Rezept. Und ein paar Holunder-Trinkhalme wurden auch noch schnell gebastelt.

Nach der Sommerpause fand im Sep­tember die bisher wohl umfangreichste Bunt­spechteaktion statt: das Apfelsaft­pressen aus unseren eigenen Äpfeln. Was braucht man dazu? Natürlich erstmal Äpfel, die vom Rosengrundstück und vom Streu­obststreifen geerntet wurden. Die geern­teten Äpfel wurden im großen Bottich gewaschen und von faulen Stellen befreit. Sonja hat als Mitglied des Bürger- und Heimatvereins aus dem Heimat­museum einen Apfelhäckseler mitgebracht, mit dem die Buntspechte die Äpfel in preßbare Stücke zerkleinerten. Diese wiederum kamen portionsweise in die Apfelpresse, die auch aus dem Heimat­museum stammte. Unter den Kräften aller floß aus der Presse der Rohapfelsaft, der gleich von einigen probiert und für gut befunden wurde. Welcher Druck in der Presse herrscht, konnten wir uns ausmalen, nachdem das Abschlußbrett, auf das der Stempel drückt, sich in mehrere Teile zerlegt hatte. Am Schluß wurde der Rohapfelsaft erhitzt und in Beutel abgefüllt, die wiederum in die bekannten Kartons gesteckt wurden. Neben­bei wurde weiter an beiden Tee­küchen gebaut und dekoriert. Insgesamt war es ein logistisch aufwendiges aber zu­gleich tolles Erlebnis für alle, das ohne die zahlreiche Erwachsenenhilfe nicht möglich gewesen wäre. Vielen Dank an Christina, Isabell, Wanda, Axel und vor allem an Stephan für die Ausrüstung zum Erhitzen und Abfüllen.

Schon seit langem angekündigt war es im Oktober endlich soweit: die Seilrutsche wurde aufgebaut, oder besser gesagt, die wesentlichen Teile haben Sonja und Wolfram bereits vor dem Treffen aufgebaut, weil das doch etliche Kletterei im Walnuss­baum und auf der Leiter erforderte, was mit der Gruppe etwas schwierig gewesen wäre. Diesmal wurde, um die Span­nung etwas zu steigern, das Programm um­ge­dreht: zuerst haben wir Feuer ge­macht, auf dem nach Lust und Laune alles Mögliche gebraten werden konnte: Toast, Spiegeleier, Äpfel. Vor lauter Apfelsaft­pressen im September waren wir gar nicht dazu gekommen, Äpfel zu braten. Aber dann wurde endlich die Seilrutsche in Betrieb genommen. Im Prinzip besteht sie nur aus einem straff gespanntem Seil, das in der Mitte nochmal gegen die seitlichen Bäume abgehangen war. Dann wird eine Seilrolle eingehängt, in die Schlinge unten dran setzt sich ein Buntspecht, und los geht es. In der Länge war sie vielleicht nicht ganz vergleichbar mit Seilrutschen auf Aben­teuerspielplätzen, aber sie war selbst­ge­macht und machte viel mehr Spaß.

Zum Treffen im November haben wir zum ersten Mal eine neue Errungenschaft der AGNUS-Jugend ausprobiert, die uns freund­licherweise von Denise und Axel ge­schenkt wurde: eine Werkbank mit darauf montiertem Schraubstock. Das Bastel­thema waren Holztiere aus Aststücken, die mit Nägeln zueinander beweglich montiert wurden. Dafür haben wir ein paar Weiden­zweige im Rosengarten geerntet. An der Werkbank wurden die Äste fleißig auf die richtige Länge gesägt, es wurde gebohrt und genagelt. So entstanden viele kleine Holzpferde oder -rehe. Parallel zu den Bastelaktionen kamen die üblichen Koch­aktivitäten in Gang. Da es bereits wieder kalt geworden war, gab es am Feuer Apfel­punsch und Kartoffelsuppe und aus großen Blechschalen Eieromelette. Aber auch die zwei kleinen Teeküchen nahmen ihren Be­trieb auf, und eine weitere Kochstelle ent­stand.

Das Jahr geht langsam zu Ende, Weih­nachten droht. Im Dezember gab es ent­sprechendes Bastelprogramm, nämlich Wal­nusskerzen. Am Feuer haben wir Wachs­reste in einem Wasserbad erhitzt und das flüssige Wachs in eine halbe Wal­nussschale mit kleinem Docht in der Mitte gefüllt. Wichtig zu wissen: diese Kerzen eignen sich nur als Schwimmkerzen, da sie umkippen können. Attraktiver als die Ker­zen war dann aber doch der kulinarische Programmpunkt Schokobananen. Sonja hat bereits vorher eine ganze Menge Ba­nanen und Schokolade besorgt (und letztere beim Termin streng bewachen müs­sen). Die Bananen wurden der Länge nach aufgeschlitzt, Schokoladestückchen wurden hineingesteckt, und dann kamen die Bananen in die Glut. Erstaunlicherweise fangen die Bananen nicht an zu brennen, sondern werden außen nur braun, dafür wird das Innere schön gebraten, und die Schokolade zerläuft. Eine tolle vorweih­nachtliche Mahlzeit. Wer es nicht ganz so süß haben wollte, für den hatte Malte Eier mitgebracht (herzlichen Dank an Familie Kern und ihre Hühnerschar für die Eier­lieferungen), die am Feuer zu Spiegel- oder Rührei gebraten wurden.

Die Spatzen aus dem Jahresbericht 2025

Das vierte Spatzenjahr begann schön fros­tig Mitte Januar.

Aber das machte den Spatzen­kindern nichts aus, denn im Winter ist die angrenzende Brache frei, und es gab viel Platz zum Rennen und Toben. Beim Fang­spiel „Winterwindfangen“ waren alle in Bewegung, kreuz und quer flitzten die Kinder über die Wiese. Doch beim Spiel „Sperber am Futterhaus“ war Vorsicht geboten, denn nicht nur die Spatzen und andere Gartenvögel sind hungrig, sondern auch der Sperber, der nur auf den pas­sen­den Moment wartet, um seine Beute zu schnap­pen. Bei „Mäusejagd im Schnee“ ging es dann ruhiger zu, damit der (blinde) Fuchs die leise fiepsenden Mäuse unter der Schneedecke finden und zupacken kann. Für uns war es ein Spiel, aber Futter finden im Winter ist für viele Tiere nicht einfach. Um der Nahrungsknappheit zu entfliehen, ziehen einige Vögel im Herbst in den Süden. Wer bleibt hier, wer zieht weg? Bei der Zuord­nung von Bildkarten heimischer Vögel zu den Gruppen „Zugvögel“ und „Stand­vögel“ tauschten wir unser Wissen aus und sahen, dass man oft schon am Schnabel eines Vogels erkennen kann, zu welcher Gruppe er gehört. Für die zuhause geblie­benen Gartenvögel haben wir schließlich verschiedene Futterstellen gebastelt: Aus gut biegsamen Zweigen von Hartriegel und Weide haben wir eine Halterung für Mei­sen­knödel gebunden. Außerdem wurden große Kiefernzapfen mit Erdnussmus bestrichen und in Vogelfutter gewälzt, um die­se dann an einen Ast oder ans Futterhaus zu hängen. Als Snack für uns gab es dieses Mal auf Wunsch der Spatzenkinder Popcorn vom Lagerfeuer und dazu lecke­ren heißen Apfelpunsch.

Oh je, es war zunächst frag­lich,­ ob das Tref­fen im Februar überhaupt statt­finden kann, denn der Zugang zum vorderen Grund­stück stand völlig unter Wasser. Doch der Weg über den hin­teren Garten und die Brache war noch frei ­– die Spatzen ha­ben das Abenteuer genossen: Es wurden Brücken und Dämme gebaut, so manche Er­satzsocke kam zum Einsatz. Dass noch etwas Schnee lag, wurde natürlich auch zum Beispiel beim Rollen von Schneekugeln ausgekostet und passte sehr gut zu unserem Thema „Spuren und Fährten“. Bei Schnee kann man sehr gut Tierspuren entdecken. Aber welche Spuren hinter­las­sen Tiere noch und verraten uns damit, wer da war und was passiert ist? Im hinteren Garten hatten wir einige solcher Tierspuren aus Sonjas großem Fundus verteilt. Bei den verschiedenen Stationen war dann etwas Rätseln gefordert: wer hat hier am Zapfen geknabbert? Woher kommt das kleine Loch in der Haselnuss und das in der Eichel? Wer hat das weiche, wer das grobe Nest gebaut, und welcher Vogel fiel vor der Fichte wohl einem Räuber zum Opfer? An einer wei­teren Station haben wir die Trittsiegel verschiedener Tiere bestimmt. Ein paar davon lagen als Schablonen bereit, um ei­nen Anhänger zu basteln: Mit Teller- oder Handdrillbohrer wurde zunächst ein Loch in eine Astscheibe gebohrt, was je nach Werkzeug einige Geduld erfordert hat. Mit Hilfe von Schablonen konnte dann der Fuß­abdruck von Wolf, Dachs, Igel, Eichhörn­chen, Reh oder Wildkatze auf die Scheibe gemalt werden. Hungrig waren wir nach den Aktionen ­– gut, dass die Feuerschale halbwegs im Trockenen stand und ein Teil der Gruppe in der Zwischenzeit knusprige Rosmarin-Kartoffeln und dazu Punsch vor­bereitet hatte.

Im Monat März zog es einen Teil unserer Gruppe in den nahe ge­le­genen Wald, denn dort war der Boden über und über be­deckt mit duf­tendem Bär­lauch für unsere Frühlings­küche. Aber Vor­sicht war geboten: inmitten der genieß­baren Blätter fanden wir auch den äußerst gif­tigen Aronstab. Bei achtsamem Hin­schauen konnten die Spatzenkinder aber gut die Unterschiede erkennen. Mit welchen giftigen Pflanzen man Bärlauch noch verwechseln könnte – Maiglöckchen und Herbstzeitlose – haben wir anhand von Bildkarten herausgefunden. Mit vollem Erntekorb wanderten wir zurück und such­ten bei einem kleinen Rätsel nach wei­teren Frühlingsboten wie Schar­bocks­kraut, Buschwindröschen, Taubnessel und Ehrenpreis. Dabei erfuhren wir, welchen Trick einige Frühblüher anwenden, um ihre Samen mithilfe von Ameisen weit zu ver­breiten. Mit Labkraut-geschmückten Müt­zen kehrten wir zurück und sahen, dass im AGNUS-Jugend-Garten fleißig mit Rechen und Schaufel gearbeitet wurde: Das Wild­blumenbeet wurde gesäubert und neue Samen wurden ausgestreut. Nun waren alle hungrig. Eifrig wurde Bärlauch gezupft und mit der Kräutermühle zerkleinert. Der grüne Quark schmeckte sehr lecker zu Baguette!

Was ist der Unterschied zwischen einem Hasen und einem Kaninchen? Ein sehr großer, wie am Termin im April von Loubna zu erfahren war: Hasen sind größer, kräftiger, haben längere Löffel und leben außerhalb der Paarungszeit als Einzelgänger. Kaninchen sind insgesamt kleiner und leben mit großen Familienverbänden in Erdhöhlen. Außer viel Wissenswertes zu erfahren gab es auch viel zu basteln. Ein Hasen oder ein Kaninchen (hier nimmt es die künstlerische Freiheit mit den Unterschieden nicht so genau) entsteht aus Draht, indem zuerst eine Hasen- (oder Kaninchen-)form aus Pappe ausgeschnitten wird. Die wird dicht mit dem Draht umwickelt, sodass dieser genau die gewünschte Form annimmt. Die Pappform wird dann durch Verbrennen im Lagerfeuer entfernt. Wir haben uns aber auch mit Pflanzen beschäftigt. Auf das Blumenbeet am Eingang des Wiesengartens streuten wir in einer gemeinschaftlichen Aktion neue Blumensamen.

Der Mai liegt in der Hauptbrutzeit unserer heimischen Gartenvögel, daher haben wir uns in diesem Monat mit dem Thema Vogel­nester beschäftigt. Bei einem Such­spiel sammelten die Kinder in den Gärten Bildkarten von verschiedenen Nestern. Bei einigen konnten sie aus eigenen Beob­achtungen berichten, wer da brütet, zum Beispiel eine Elster im Kugelnest, ein Spatz in einer Dachnische oder ein Specht in der Baumhöhle. Nach einer Zuordnung der Kar­ten in die Gruppen Höhlenbrüter, Freibrüter und Bodenbrüter war es aber an der Zeit, sich echte Nester anzuschauen: die Grup­pe der Buntspechte hatte im späten Winter die Nistkästen in den AGNUS-Jugend-Gärten ausgeräumt, und so kon­nten wir nun richtige Kunstwerke betrach­ten und sehen, dass Star und Meise ganz unterschiedliche Vorstellungen davon ha­ben, was bequem ist. Im weich gepolsterten Meisennest bestaunten die Kinder kleine Eier, die im Vorjahr leider nicht mehr ausgebrütet worden waren. Nun durften die Kinder selbst versuchen, kleine Nester zu bauen – gar nicht so einfach; daher nahmen wir ein kleines Drahtgerüst zu Hilfe. Bei einem Spiel schlüpften die Kinder dann in die Rolle von Küken und Vogeleltern – ohne Pause hin und her fliegen, und die Küken sind immer noch nicht satt, und dann sind da auch noch Konkurrenten, die das Futter wegschnappen! Für den eigenen Hunger mus­ste auch gesorgt werden: Sahne schüt­teln, bis Butter daraus wird, frischen Schnittlauch dazu aufs Brot – lecker! Außer­dem wurden Holunderblüten gesammelt und daraus eine erfrischende Limonade an­gerührt. Zum Schluss warteten noch einige Sonnenblumen darauf, eingepflanzt zu werden – Vogelfutter fürs Spätjahr.

Bei unserem Treffen Ende Juni war es schon vormittags richtig heiß. Beim Besuch der Reptilienburg im hinteren Garten konn­ten wir daher leider keine Schlangen beim Sonnenbad entdecken, da sie sich als wechselwarme Tiere wohl eher in den schattigen Ritzen des Steinhaufens ver­steckt hielten. Aber anhand von Bildkarten über­legten wir, welche heimischen Schlan­gen­arten es gibt und wer sie schon einmal wo beobachten konnte, z.B. die Ringelnatter im Weingartener Moor. Beim Spiel „Stinkende Natter“ empfanden wir ihr Abwehrverhalten nach: aufgepasst, sehen und hören kann sie nicht gut, aber umso besser Erschütterungen spüren – wer sich also nicht vorsichtig genug anschleicht, bekommt eine Ladung übelriechendes Sekret (Wasser) ab! Richtig heiß wurde den Spatzen dann beim Fangen-Spiel „Fuchs jagt Blind­schleiche“. Dabei spielten sie nach, mit welchem Trick sich die Blindschleiche vor den Klauen des Raubtieres schützt: sie wirft ihren Schwanz ab, denn sie ist eine Echse und keine Schlange. Im vorderen Gar­ten wurde währenddessen schon eifrig geschnitzt: von gewunden Zweigen der Kor­kenzieher-Weide oder Haselnuss wur­de zunächst die Rinde abgeschält. An­schließend wurde ein Köpfchen zugespitzt, und mit Pinsel und Farbe entstanden verschiedene bunte Schlangen. Sommer ist Beeren-Zeit: Im Garten waren Johannis­beere und Felsenbirne reif und schmeckten sehr gut und erfrischend im Müsli. Für ein paar Kinder lies sich zwischendurch übri­gens doch noch ein Reptil auf den Steinen im hinteren Garten blicken: ein grün leuchtendes Zauneidechsen-Männchen.

Beim Treffen am Wochenende Mitte Juli standen zwei Themen auf dem Programm: Pflaumenenernte und Rosen. Zuerst haben wir uns im neu von der AGNUS-Jugend angepachteten Rosen­garten umgeschaut. Im Gegensatz zu den über­sichtlichen Walnuss- und Wiesen­grund­stücken ist der neue Garten richtig urwüchsig und lädt zum Versteckspielen ein. Diesmal ging es aber darum, dort die vielen Rosensträucher zu entdecken und Blüten zu sammeln. Doch weiter unten mehr… Das andere Thema war die Pflaumenernte, denn diese waren gerade reif auf dem Streuobststreifen, der auch von der AGNUS-Jugend gepachtet wurde. Mit der Obstbaumleiter und Fahrradanhänger ging es los. Jeder der Spatzen durfte mal auf die Leiter, um Pflaumen zu ernten. Am Ende war die große Wanne halb voll, die wir dann mit dem Fahrradanhänger zurück auf das Grundstück brachten. Dort angekommen ver­arbeiteten wir die Pflaumen gleich zum Essen: halbiert und Steine raus – lecker. Feuer konnten wir dieses Mal wegen der trockenen Witterung nicht machen. Zurück zu den Rosen: aus Ton walzten die Spatzen kleine Kacheln, auf die die Rosen­blätter gelegt und auch eingewalzt wurden. Das Ergebnis waren tolle kleine Kacheln mit Rosenblattmotiven, die die Spatzen mit nach Hause nehmen konnten.

Nach der Sommerpause trafen wir uns wieder im September. Die Sonnenblumen, die wir im Mai gepflanzt hatten, waren uns in der Zwischenzeit schon über die Köpfe ge­wachsen und verblüht: ein will­kom­me­nes Futter für verschiedene Vögel. Was hat­te sich noch verändert in den Gärten? Beim Spiel „Kamera und Fotograf“ machten wir uns auf die Suche nach schönen Moti­ven. Dabei waren Vertrauen und Verant­wortung gefordert, denn die Kamera ist blind, bis der Fotograf sie sicher an einen Ort gebracht hat und ein Foto schießt. Je nach Motiv und Wegeslänge war es gar nicht so einfach für das blind geführte Kind, dieses im Anschluss an die Foto-Tour wie­der zu finden. Nun aber zurück zu den Sonnenblumenkernen: diese eignen sich auch sehr gut zum Basteln, zum Beispiel von kleinen Igeln: aus Ton wurden Kugeln gerollt, mit Daumen und Zeigefinger wurde eine Schnauze geformt, aus Nelken ent­stan­den Augen und aus vielen Sonnen­blumenkernen die Stacheln. Lange waren die Kinder mit dem Material beschäftigt, und sie formten noch weitere Tiere oder Fantasie­figuren. Wie gut, dass einige Spatzenkinder vor den Ferien so fleißig Kirschpflaumen geerntet hatten. Heute gab es diese in Form von Mus zu frisch gebackenen Pfannkuchen, köstlich! Gut gestärkt hatten die Kin­der zum Schluss wieder Energie für ein rasantes Fangspiel: Bei „Wer ist Igel-König?“ heißt es jeder gegen jeden, um mög­lichst viele Stacheln (Wäsche­klam­mern) zu sammeln und sich dabei keine klauen zu lassen.

An einem schönen sonnigen Herbsttag trafen wir uns im Oktober. Gerade noch rechtzeitig bevor ein kleines Tier der Nacht sich in den Winterschlaf verabschiedet – die Fledermaus. Bei einem Puzzle betrach­te­ten wir ihren besonderen Körperbau und er­fuhren, dass sie quasi mit ihren Händen fliegt, was sie von Vögeln und Mäusen unter­scheidet und dass sie besonders gut hören kann. Das Prinzip der Echoortung em­pfan­den wir nach beim Spiel „Fleder­maus und Motte“ – so manch eine Fleder­maus ging dabei zunächst leer aus, denn blind fangen und sich nur auf das eigene Gehör verlassen ist für uns Menschen sehr ungewohnt. Beim Spiel „Beutefang im Flug“ wurden dann Gummibärchen zu Insekten und landeten mit etwas Glück direkt im Maul der hungrigen Fledermaus. Wer moch­te, durfte sich noch eine oder mehrere Fledermäuse basteln: aus schwarzem Ton­papier und Wäscheklammern ent­stan­den kleine Abendsegler und Mausohren, die mit den Flügeln schlagen können. Zum Ab­schluss gab es Stockbrot und Apfelsaft, und in der Küche hinter der Hütte wurde eifrig „Suppe“ gekocht.

Im November hatten wir einen ganz besonderen Termin: diesmal trafen wir uns nicht wie üblich auf dem AGNUS-Jugend-Grundstück, sondern mit Herrn Kindermann vom Weingartener Forst. Der ausführliche Bericht ist hier zu finden: Spatzentreffen mit Herrn Kindermann.

Der Termin im Dezember fiel aus. Die Spatzen freuen sich auf das neue Jahr 2026.

Die Rotkehlchen aus dem Jahresbericht 2025

Das erste Rotkehlchentreffen be­grüßten wir im Januar mit einer kleinen Acht­samkeitsübung: wir atme­ten eine große Prise Januarluft ein und nahmen wahr, wie sie riecht. Still lauschten wir nach den Geräuschen um uns und ver­suchten ihren Ursprung zu ergründen. Wir schauten uns in der Natur um und betrachteten sie in ihrem Winterkleid. So sahen wir blattlose Bäume, trockene, gelbe Maisstängel und einen Blätterhaufen aus braunen, trockenen Blättern. Die Vögel im Winter erhalten von den Menschen verschie­dene essbare Saaten und Körner, weil ihr natürliches Nahrungeangebot jetzt sehr eingeschränkt ist. Wir probierten sie und ordneten sie den verschiedenen Vögeln zu, die ihrem Schnabel ent­sprechend eher weiche oder harte Kör­ner knacken können. Dann wartete am Lagerfeuer schon heißer Apfelpunsch. Aus den weichen Saaten rösteten wir uns einen Knuspermix, der hervor­ragend auf Butterbrot schmeckte. Zum Abschluss baute jedes Kind zusammen mit seinem Elternteil einen Meisenknödelhalter aus Weiden­zwei­gen.

Ende März zum zweiten Treffen beschäftigten wir uns mit Hasen und Kaninchen. Die Kinder erarbeiteten zusammen mit Loubna deren unter­schiedliche Lebensweisen. Dar­aufhin sammelten Eltern und Kinder wilde Wiesenkräuter: aus ihnen wurde eine leckere Kräuterbutter her­gestellt, die wir auf Hasenbrot (frisch ge­backe­nes Brot mit einer knusprigen Kruste und einer sehr weichen Brot­krume) genossen. Auf dem Lagerfeuer wärmten wir Apfelpunsch, und auf der Wiese übten die Kinder als Hasen und Kaninchen das Haken schlagen. So erfuhren sie, wie schwer es für Raubtiere ist, einen Hasen zu fangen. Die Kinder kennen sich nun schon sehr gut und gehen mutig aufeinander zu, wie wir beim Abschlussspiel erleben konnten.

09. April: bei strahlenden Sonnenschein durften wir wieder ein neues Schnup­perkind mit seinem Papa begrüßen. Sabine sprach mit den Kindern darüber, mit was die Rotkehlchen im Frühling beschäf­tigt sind und welche ihre bevor­zugten Nistplätze sind. Zu Anschauung be­trach­teten wir das Bild eines Rot­kehl­chennests, in dem 5 hungrige Rot­kehl­chen sitzen. Der Rotkehlchenpapa und die Vogelmutter sind eifrig dabei, sie zu füttern. Die Kinder überlegten, was die Jungen wohl am liebsten fres­sen. Überhaupt war alles interessant, was es rund um die Vogelbrut und zu verschiedenen Vogelnestern zu wissen gibt. So konnten wir sehen, wie sie gebaut sind, und ein Foto zeigte uns, dass die Eier der Rotkehlchen eine naturweiße Farbe haben und rostrot gesprenkelt sind. Inzwischen hatten die Eltern eine Baumscheibe mit Löchern versehen, auf die sie nun gemeinsam mit den Kindern aus Weidenästen Osterkörbchen flochten. Für die ferti­gen Körbchen suchten die Kinder auf dem Gelände eine weiche Aus­pol­ste­rung. Sie fanden trockene Samen­stände, frisches Gras, Moos und ande­res. Anschließend erkundeten wir das durch die AGNUS-Jugend neu ange­pachtete Grundstück. Unser ge­lieb­tes Rotkehlchenspiel gab unserem wun­der­vollen Nachmittag in der Natur einen fröhlichen Abschluss.

Bei der nächsten Veranstaltung am 21. Mai versammelten sich alle Rot­kehl­chen im Kreis und lauschten eine kurze Weile der Natur. Wir hatten den Eindruck, dass die Vögel um uns herum diese kleine Wahrnehmungs­übung zusammen mit uns machten, denn sie waren erstaunlich still in diesem Moment. Wir sahen bereits, dass sich am westlichen Himmel dunkle Wolken zusam­menzogen, und tatsächlich rückte ein Gewitter immer näher an uns heran. Wir setzten uns um die Feuerschale, wo sich die Kinder zusammen mit Loubna in eine Vogel-Mitmach-Geschichte vertieften. Als der Wind immer stärker pustete, stellten wir uns auf die Brache und sahen dem Wetterschauspiel zu. Mit dem Einsetzen des Regens flüch­teten wir alle in die Hütte, wo wir die Zeit mit dem Vespern des mitgebrachten Proviants verbrachten. Bei leichtem Regen gingen wir dann auf unserem neuen Rosen­grundstück auf Ent­deckungs­tour. Abwechselnd durften die Kinder die Gruppe auf einem selbst gewählten Weg über das Grundstück führen. Dabei merkten sich die Kinder immer eine Pflanze oder Sache, die sie bemerkenswert fanden. Wir sammelten außerdem viele Wild­kräuter, die wir auspressten, um mit der gewonnenen Saftessenz eine leckere Wildkräuterlimonade herzustellten. Zum Abschluss durfte unser beliebtes Rotkehlchenlied nicht fehlen.

Es war ein sehr heißer Mittwoch­nachmittag Ende Juni. Jedoch im Schatten unseres großen Nussbaumes konnten wir einer kleinen Geschichte lauschen, die uns zu den Rosen auf unserem neuen Grundstück führte. Wir schnup­perten ihren zarten Duft und bemerkten die vielen verschiedenen Rosa- und Rottöne der Blütenblätter. Einige welke Blüten ernteten wir, außerdem Gänse­blümchen und Kleeblüten. Wir unter­suchten sie auf ihre Bestandteile und verglichen sie mit den Bildern in einem Bestim­mungs­buch, das uns auch die dazu­gehörigen Fachbegriffe verriet. In der Erfri­schungs­pause tranken wir kühle selbst­gemachte Limo, die mit unserem angesetzten Spitzwegerich-Holunder-Honig gesüßt war. Auch gab es herrlich frischen griechischen Joghurt, den wir ebenfalls mit dem feinen Honig süßten. Nach der Stärkung lernten wir, wie man mit einem „Wiesenpflaster“, d.h. einem Spitz­wege­richblatt, eine kleine Wunde, Verletzung oder einen Insektenstich selbst verarzten kann. Am Bastelstand malten die Kinder bunte Blüten, die mit einem Wunsch versehen im kleinen Wunschbrunnen erblühen konnten. Wie immer sangen wir unser Rotkehl­chenlied, zu dem wir jedes Mal neue und originellere Strophen erfinden.

Im Juli gingen wir reife Zwtschgen und Kirsch­pflaumen auf dem durch die AGNUS-Jugend gepachteten Obst­baum­streifen ernten. Herrlich, wie das reife Obst auf die ausgelegte Plane unter den Bäumen herunter prasselte, als ein Papa oben im Baum fest schüttelte. Auf dem Grundstück ange­kommen berei­teten wir aus dem Obst leckere rohe Pralinen zu, indem wir es mit Nuss-Dattel-Schokomasse ummantelten. Zum Abschluss sangen wir wie immer unser legendäres Rot­kehl­chenlied – neu erfundene Strophen steigern unseren Mitmachspaß.

Angenehm warme Spätsommer­temperaturen erwarteten uns Mitte September im AGNUS-Jugend-Garten. Bis alle Fami­lien eingetrudelt waren, zündeten wir das Feuer in der Feuerschale an und bereiteten einen Apfelpfannkuchenteig zu, denn diesmal stand der Apfel im Fokus. Eine Gruppe begann am Feuer, kleine Apfelpfannkuchen auszu­braten. Gleich­zeitig kosteten andere Kinder die verschiedensten Apfel­sorten. Wir ver­suchten, von der Scha­len­farbe auf den Säuregehalt der Äpfel zu schließen – was uns nicht gelingen konnte, denn grüne Äpfel sind eben nicht zwingend säuerlich, genauso wie rotbackige nicht immer süß sind. An einer anderen Station sollte der Apfel ertastet werden. Es gab in verschie­denen Körben jeweils ein Apfel und ein Gemüse, die sich sehr ähnlich anfühl­ten. Jedes Kind steckte beide Hände in den abgedeckten Korb, ertastete den Apfel und erklärte, anhand welcher Merkmale es den Apfel erkannt hat. Mithilfe von Fotos erfuhren wir vieles über die Apfelblüte, ihre Befruch­tungsorgane und wie der Apfel zu wachsen beginnt. An reifen Äpfeln such­ten wir im Apfelkelch die trockenen Blütenblätter. Ist der Apfel nicht ein kleines Naturwunder? Die restliche Zeit verbrachten die Kinder spielend in der warmen Abendsonne.

Anknüpfend an die intensive Beschäf­tigung mit dem Apfel im September war Mitte Oktober ein sehr verbreiteter Schädling des Apfels, der Apfelwickler, das Thema. Wir schauten uns seine Bohrlöcher auf der Apfeloberfläche an und erkannten beim Aufschneiden seinen Fraß­weg ins Innere bis zum Kern­gehäuse – denn er frisst auch gerne die Apfelkerne. Anhand von Fotos konnten wir die verschiedenen Ent­wicklungs­stadien des Apfelwicklers und das Leben der zwei Generationen, die das Jahr über aktiv sind, kennen­lernen. Nach der Theorie bereiteten wir leckere Paradiesäpfel zu. Am Feuer kochten wir den Sirup, der mit Rote-Beete-Saft gefärbt war, solange ein, bis er zäh­flüssig war. Die Kinder tauchten ihre Äpfel mit Schaschlikspießen in die rote süße Masse. Nach kurzem Warten war der rote Guss erkaltet, und schon konnten wir die kandierten Äpfel genießen. Beim anschließenden Apfel­wicklerspiel legten die Apfelwickler Eier auf die Äpfel ab. Kinder, die in der Apfelrolle waren, mussten gut mit­zählen, um die Anzahl der abgelegten Eier richtig zu bestimmen. Mit unserem beliebten Rotkehlchenlied beendeten wir unser Treffen.

Den kalten Temperaturen im November entspre­chend bereiteten wir uns diesmal eine warme Gemüse-Nudelsuppe zu. Damit die Suppe Zeit zum Kochen hatte, schnippelten die Kinder gleich zu Beginn unseres Treffens das Gemüse, während die begleitenden Eltern das Feuer anzündeten und sich um die Suppe kümmerten. Während­dessen startete für die Kinder im Rosengarten eine spielerische Orien­tierungsphase. Je­des Kind durch­streifte für sich den kom­pletten Garten. Am Ausgangspunkt zu­rückgekommen, überlegte jedes Kind, an welcher Stelle im Garten es sich am wohlsten gefühlt hat, und ging noch mal los, um diesen Wohlfühlplatz aufzusuchen und sich von dort ein besonderes Merkmal einzuprägen. Nach einem erneuten Versammeln aller Kinder versteckte sich jedes nacheinander an seinem Lieblingsplatz. Nach einem „piep“ aus dem Versteck durfte die Gruppe losziehen, um das Kind zu finden. In seinem Versteck entdeckt erzählte uns das Kind, warum es sich diesen Platz als Lieblingsplatz ausgesucht hat. Diese wundervolle Selbsterfahrung machte den Kindern so viel Spaß, dass sie das Spiel gleich nocheinmal wiederholten. Schließlich wurden alle zum Suppe­essen gerufen. Die Kinder wünschten sich für unser letztes Treffen, wieder mit dem Wichtel in Kontakt zu treten. Da man mit dem Wichtel nur per Post korrespondieren kann, schrieben wir ihm einen Brief und baten ihn, am Weihnachtstreffen im Dezember etwas mit uns zu unter­nehmen. Auch fragten ihn die Kinder, wie er denn mit den Tieren und Pflanzen spreche. Wir hängten den Brief an die Fichte auf dem Grundstück und verabschiedeten uns.

Als wir unser letztes Treffen im Jahr am 10. Dezember eröffneten, entdeckten die Kinder an der Fichte einen Brief vom Wichtel. Wir öffnen den Brief und lasen ihn gemeinsam. Der Wichtel hatte sich eine tolle Sache ausgedacht: er wünschte, dass jedes Kind einen schö­nen Futter­platz baut. Gleich machten wir uns an die Arbeit, um aus Birken­reisig, Moos und Thujazweigen eine gemütliche Vogelfutterschleife zum auf­hängen zu bauen. Das Futter hatte der Wichtel versteckt. Durch das rich­tige Beant­worten von Quizfragen über das Leben der Rotkehlchen bekamen die Kinder Hinweise, wo sie das Futter für die Rotkehlchen finden konnten. Die leckeren, von Eltern gemachten Ener­gie­bällchen durften die Kinder in ihre Vogelfutterschleife legen und sie dann im Laufe unseres Treffens immer wie­der naschen. Am Lagerfeuer tran­ken wir selbst gemachten Apfel-Weih­nachts­punsch und bereiteten Popcorn in den neuen Popcorn-Sieben zu. Dabei sangen wir Weihnachtslieder. In der wunder­vollen ruhigen dunklen Abend­stimmung verabschiedeten wir uns im Schein des Lagerfeuers – dankbar für das schöne gemeinsame Jahr 2025.

Die Blaumeisen aus dem Jahresbericht 2025

Nach einer wetterbedingten Winterpause trafen sich die Blaumeisen Mitte März zum vierten Mal auf unseren Grundstücken. Wir entdeckten, wie die Natur langsam erwachte, studierten Blätter- und Blütenknospen und schauten, welche Blumen ihre Köpfchen schon aus der Erde streckten. Der Spaziergang über die Grundstücke ist mittlerweile obligatorisch: Wir starteten unter dem Walnussbaum – bis alle zusammengekommen waren, wurden die letzten Walnüsse gesucht und geknackt – und begannen mit einem kurzen Input zum Thema Frühlingsanfang. Wir gingen zur Mirabelle, die kleine Blütenansätze hatte. Die Johannisbeersträucher, die schon kleine Blüten trugen, waren in der Entwicklung bereits fortgeschrittener. Es ging weiter über den Weg zum damals gerade neu hinzugekommenen Rosengarten. Noch blühte dort nichts, aber man konnte durch die Büsche streifen und verwunschene Plätze entdecken. Weiter ging es zum Wiesengrundstück; besonders die Weiden hatten dicke Knospen, die teils offen und ganz weich waren. Der freie Platz wurde gleich von den Kindern zum Rennen und Toben genutzt. Zurück liefen wir über die Brache, was gar nicht so einfach war, da sie vollständig mit Stoppeln übersät war.

Anfang April war der Hase das Thema. Erst einmal sprachen wir ganz allgemein über Frühlingstiere, dann zeigte Loubna den Unterschied zwischen Feldhase und Kaninchen anhand eines Kinderbuches; aber auch für die Erwachsenen gab es einiges über die beiden Tierarten zu lernen. Anschließend machten wir die obligatorische Runde über die Grundstücke, wobei wir uns speziell die Knospen vom letztem Mal anschauten, die mittlerweile aufgegangen waren. Bei den Johannisbeeren konnten wir sogar schon kleine Fruchtstände entdecken. Anschließend gab es eine Bastelaktion, bei der von den Kindern mit Elternhilfe Flechtblumen aus Papier mit Hexentreppenstiel zusammengesteckt und gefaltet wurden.


Nun war Vogelbrutzeit: bei unserem Termin im Mai ging es allgemein um Vögel. Zu Beginn lauschten wir dem Gesang der Vögeln und versuchten, sie im Gebüsch oder auf den Bäumen zu entdecken. Wir sangen „Alle Vögel sind schon da“ und lauschten einer kleinen Mitmachgeschichte, in der die Vögel den Frühling begrüßten und welche die die Kinder und Erwachsenen begeisterte. Auf unserer Runde über die Grundstücke besuchten wir wieder die Fruchtknospen und schauten nach, ob es schon Blumen aus den Samen gab. Ein paar waren tatsächlich zu sehen. Zurück auf dem Walnussgrundstück gab es am Schluss eine Bastelrunde. Aus Eierkartonspitzen mit Krepppapier, bestückt mit Perlen entstanden tolle Blumenketten und Girlanden.

Einen Monat später war die Hauptblütezeit der Sträucher fast schon vorüber. Dafür gab es im Juni viele Blumen, die wir uns genauer anschauten: wieviele Rosen blühten noch und wie dufteten sie? Wir schnitten mehrere Rosenblüten auseinander, schauten uns ihr Innenleben im Querschnitt an und verglichen sie mit einer Schemazeichnung. Die Knospen und Blüten an den Obstbäumen und -sträucher waren dabei, zu Früchten zu werden, die Felsenbirnen und Johannisbeeren konnten bereits genascht werden. Als Abschluss unseres Termins bemalten alle Kinder Papierblumen und falteten die Blütenblätter in die Mitte. In eine Wanne mit Wasser gesetzt durften sie dort erblühen. Was war es für eine Überraschung, als die Kinder in den Blüten einen schönen Wunsch von ihren Eltern entdeckten.

Im Juli blieben wir beim Thema Blumen und Früchte; die Johannisbeeren, Stachelbeeren, Brombeeren und Mirabellen waren nun reif. Diesmal verweilten wir zunächst mit geschlossenen Augen auf dem Walnussgrundstück, um uns auf das, was wir hörten und fühlten, zu konzentrieren und uns anschließend darüber austauschen. Geleitet durch eine Entdeckungsgeschichte ging es dann in kleinen Schritten zum Rosengarten — über den Grasweg, den Boden unter den Füßen erspürend. Im Garten schauten wir nach den Rosen, wie diese duften, wie weich die Blätter sind und welche Farben unter ihnen zu entdecken sind. Die Kinder gingen dann dazu über, auf eigene Faust (ohne ihre Eltern) im Garten auf Entdeckungstour zu gehen. Zurück auf dem Walnussgrundstück war wieder Basteln angesagt: es gab durstige Blumen aus Kaffeefiltertüten, die die Kinder mit wasserlöslichen Stiften bemalten. Anschließend in ein Wasserglas gestellt, zogen sie Wasser hoch, sodass die Farbe in tollen Schlieren verlief.


Nach der Sommerpause im August trafen wir uns im September wieder. Als Thema boten sich – passend zur Jahreszeit – Früchte und natürlich ganz besonders Äpfel an. Auf dem Obstbaumstreifen der AGNUS-Jugend ernteten wir einige Äpfel. Nicht nur dort gibt es Äpfel, auch auf dem Rosengrundstück gibt es einen Apfelbaum, den wir ebenfalls aufsuchten. Nun hatten wir auch die Obstbaumleiter dabei, und wer sich traute, durfte daran hochklettern. In der nachfolgenden gemeinsamen Runde schauten wir uns die geernteten Äpfel genau an, wir verkosteten sie und verglichen sie mit mitgebrachten Äpfeln. Besonders spannend war der Apfel im Querschnitt mit seinen fünf Kammern. Hierzu las Loubna eine kleine Mitmachgeschichte vor. Mit Schere, Karton und Transparentpapier bastelten die Blaumeisen ein Apfelfensterbild aus Karton, das sie stolz mit nach Hause nehmen konnten.


Im Oktober war bereits der Herbst zu spüren: gibt es noch Früchte auf den Bäumen? Wie sehen die Blätter aus? Die ersten verfärbten sich schon oder besser: sie entfärbten sich. Die Walnüsse wurden auch schon reif, aber Vorsicht: sie waren noch ganz frisch, und da konnte die Haut etwas bitter schmecken. Besser ist es, sie zu schälen. Die Kinder haben Blätter, die von den Bäumen gefallen waren, mitgebracht oder sie direkt auf dem Grundstück gesammelt. Wir legten sie unter ein Blatt Papier und schraffierten sie mit Buntstiften. Faszinierend, wie schön sie sich auf dem Papier abzeichnen. Den Abschluss dieses Termins machten ein paar Fingerreime und eine kleine Geschichte zum Futtersammeln.


Dann wurde aber so richtig Herbst, und kühl war es auch schon. Wir überlegten uns, wie die Tiere sich auf die kalte Jahreszeit vorbereiten und konzentrierten uns dann besonders auf ein ganz tolles Tier: das Eichhörnchen. Loubna zeigte Bilder aus dem Leben der Eichhörnchen im Kamishibai – unserem Papiertheater – und machte anschaulich, wie diese Tiere den Winter überstehen. Sie sammeln im Herbst fleißig Walnüsse, die sie dann als Vorrat für den Winter an vielen verschiedenen Stellen verstecken. Sie halten keinen Winterschlaf, sondern müssen den ganzen Winter über immer mal wieder ihren Kobel verlassen, um zu fressen. Dann müssen sie sich an ihre Walnussverstecke erinnern, was sie in der Regel sehr gut hinbekommen. Auch wir machten es dann wie die Eichhörnchen: es wurden eifrig Walnüsse gesammelt und geknackt. Nach dem obligatorischen Rundgang auf dem Rosengrundstück verabschiedeten wir uns.


Der Dezembertermin, bei dem geplant war, Kerzengläser zu basteln, fiel leider aus.

Loubna hat daher die Kerzengläser als Geschenk für alle Kinder gebastelt. Im Glas befand sich Sand, in den kleine Kerze gesteckt war. Außen wurde in ein Gummiband ein kleiner Engel gesteckt und alles mit einem Juteband umwickelt, in das Blätter, kleine Zweige mit Hagebutten oder Erlenzapfen hineingesteckt werden können. So hat jede Blaumeise ein kleines Geschenk von der AGNUS-Jugend bekommen.

Igelbausätze und Igelwissen

Am 31. Januar trafen sich von den Falken drei Mädchen und zwei Jungs bei Loubna im Garten. Der Grund für den Ortswechsel sind die Überwinterungsgehege der Igel, die Loubna in ihrem Garten hat. So konnte sie zeigen, wie die vor ein paar Jahren gebauten Igelhäuser eingesetzt wurden und was die Tiere am besten gefüttert bekommen (Katzenfutter ohne Getreide, zugesetzt mit getrockneten Soldatenfliegenlarven), denn Igel sind Insektenfresser und bevorzugen tierische Kost. Also ein nützlicher Helfer bei der Bekämpfung von Schadinsekten im Garten. Die Abbildungen von Igeln mit Äpfel sind nicht realistisch, eher sucht der Igel daraus die Insekten. Besonders im Herbst frisst sich der Igel eine Speckschicht an, um über den Winter zu kommen.

Ein Igel hält Winterschlaf, das heißt, er setzt seine Lebensfunktionen über den Wintermonate herunter: Die Körpertemperatur sinkt von 37 Grad auf auf 5 Grad, sein Herz schlägt nicht mehr 180-200 mal in der Minute sondern nur noch 8-9 mal in der Minute, auch die Anzahl der Atemzüge verringert sich von 40-50 pro Minute auf 3-4 pro Minute. So verbraucht er seine Fettreserven sehr langsam. Erst Ende März bzw. im April wachen die Igel auf und gehen gleich auf Nahrungssuche. Er hat ungefähr ein Drittel seines Gewichts verloren. Ein ausgewachsener Igel erreicht eine Länge von 20-30 cm. Er hat sogar einen kleinen Schwanz, der aber nur 2-2,5 cm lang und daher schlecht sichtbar ist. Der Igel hat 8000 Stacheln, die zu einer Kugel zusammen rollen, eine gute Abwehr sind.

Der Feind des Igels sind Parasiten, die er durch Schnecken und Regenwürmer in Ermangelung an Insekten frisst. Aber noch verheerender ist der Mensch, einerseits durch Einschränkung seines Lebensraums, aufgeräumte Gärten, Insektizide, scharfe Gartengeräte, Mähroboter, die in der Nacht fahren und vor allem das Auto. Gerade im Frühjahr werden leider viele Igel auf Nahrungssuche überfahren. Also bitte auf einen tierfreundlichen Garten mit Durchgängen in den Zäunen achten. Viele Insekten bedeuten auch Nahrung für Igel und Vögel.

Nach dieser kleinen theoretischen Einführung bauten die Kinder die vorgefertigten Teile zu Igelhäuser zusammen. Schon geübt waren 5 Bausätze schnell vorgebohrt und verschraubt. Die Rattenklappen und der Boden kamen für die Schlafhäuser nicht zum Einsatz. Aus diesen wurde zu einem späteren Zeitpunkt ein Futterhaus (mit zwei Türen und Rattenklappen). Ein paar kleine Tonigel sind auch entstanden.

Die Falken aus dem Jahresbericht 2025

Dieses Jahr gab es zunächst einmal zwei Gemeinschaftsveranstaltungen zusammen mit den Buntspechten: der Ausflug in die Klima-Arena Sinsheim im April und das Übernachtungswochenende auf dem AGNUS-Jugend-Grundstück im Juli.

Im Herbst fand dann wieder die gewohnte Winterwerkstatt am Samstag, den 08. November statt. Die Falken bauten an diesem Termin unter Leitung von Andreas sogenannte Halbhöhlen in der Werkstatt des Heimatmuseums. Auf dem Weihnachtsmarkt, der kurz nach dem Termin stattfand und an dem sich auch die Falken bei Verkauf und Bastelstand fleißig beteiligten, wurden die Halbhöhlen sogleich zum Verkauf angeboten.

Bücherschenkung von Familie Frosch

Die Eheleute Ursula und Manfred Frosch besaßen in Ihrem Haus im Zentrum von Weingarten eine umfangreiche Bibliothek mit einer großen Anzahl von Naturbüchern. Da sie im Herbst 2025 Ihr Anwesen aufgeben mussten, suchten sie Interessenten für ihre Bibliothek. Da sie Mitglieder der AGNUS-Jugend sind und ihnen wichtig war, dass die Bücher in gute Hände geraten, haben sie dem Verein eine große Anzahl Bücher geschenkt. Darunter sind viele Tier- und Pflanzenbestimmungsbücher, Sachbücher über spezielle Arten sowie sehr schöne Bildbände. Auf dem Bild ist ein Teil der Bücher zu sehen.

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Der Weihnachtsmarkt 2025

Am Samstag vor dem ersten Advent fand traditionell der Weihnachtsmarkt in Weingarten statt. Auch die AGNUS-Jugend war wieder mit einem eigenen Stand dabei. Mit vielen helfenden Händen wurde am Morgen der Pavillon aufgebaut, die Tische und Bänke aufgestellt und weihnachtlich dekoriert. Zum Verkauf kamen diesmal Lebensmittel-Wachstücher, Halbhöhlenbrüter-Nisthilfen, Insektenhotels, Igel-Überwinterungs-Häuser, Igeltore für Zäune und Vogelfutterhäuschen. Ganz besonders gut an kamen die Postkarten mit Naturmotiven, teils fotografiert, teils gemalt oder gestaltet.

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