Kategorie-Archiv:Presse

Presseberichte über und von der AGNUS-Jugend

Igelbausätze und Igelwissen

Am 31. Januar trafen sich von den Falken drei Mädchen und zwei Jungs bei Loubna im Garten. Der Grund für den Ortswechsel sind die Überwinterungsgehege der Igel, die Loubna in ihrem Garten hat. So konnte sie zeigen, wie die vor ein paar Jahren gebauten Igelhäuser eingesetzt wurden und was die Tiere am besten gefüttert bekommen (Katzenfutter ohne Getreide, zugesetzt mit getrockneten Soldatenfliegenlarven), denn Igel sind Insektenfresser und bevorzugen tierische Kost. Also ein nützlicher Helfer bei der Bekämpfung von Schadinsekten im Garten. Die Abbildungen von Igeln mit Äpfel sind nicht realistisch, eher sucht der Igel daraus die Insekten. Besonders im Herbst frisst sich der Igel eine Speckschicht an, um über den Winter zu kommen.

Ein Igel hält Winterschlaf, das heißt, er setzt seine Lebensfunktionen über den Wintermonate herunter: Die Körpertemperatur sinkt von 37 Grad auf auf 5 Grad, sein Herz schlägt nicht mehr 180-200 mal in der Minute sondern nur noch 8-9 mal in der Minute, auch die Anzahl der Atemzüge verringert sich von 40-50 pro Minute auf 3-4 pro Minute. So verbraucht er seine Fettreserven sehr langsam. Erst Ende März bzw. im April wachen die Igel auf und gehen gleich auf Nahrungssuche. Er hat ungefähr ein Drittel seines Gewichts verloren. Ein ausgewachsener Igel erreicht eine Länge von 20-30 cm. Er hat sogar einen kleinen Schwanz, der aber nur 2-2,5 cm lang und daher schlecht sichtbar ist. Der Igel hat 8000 Stacheln, die zu einer Kugel zusammen rollen, eine gute Abwehr sind.

Der Feind des Igels sind Parasiten, die er durch Schnecken und Regenwürmer in Ermangelung an Insekten frisst. Aber noch verheerender ist der Mensch, einerseits durch Einschränkung seines Lebensraums, aufgeräumte Gärten, Insektizide, scharfe Gartengeräte, Mähroboter, die in der Nacht fahren und vor allem das Auto. Gerade im Frühjahr werden leider viele Igel auf Nahrungssuche überfahren. Also bitte auf einen tierfreundlichen Garten mit Durchgängen in den Zäunen achten. Viele Insekten bedeuten auch Nahrung für Igel und Vögel.

Nach dieser kleinen theoretischen Einführung bauten die Kinder die vorgefertigten Teile zu Igelhäuser zusammen. Schon geübt waren 5 Bausätze schnell vorgebohrt und verschraubt. Die Rattenklappen und der Boden kamen für die Schlafhäuser nicht zum Einsatz. Aus diesen wurde zu einem späteren Zeitpunkt ein Futterhaus (mit zwei Türen und Rattenklappen). Ein paar kleine Tonigel sind auch entstanden.

Bücherschenkung von Familie Frosch

Die Eheleute Ursula und Manfred Frosch besaßen in Ihrem Haus im Zentrum von Weingarten eine umfangreiche Bibliothek mit einer großen Anzahl von Naturbüchern. Da sie im Herbst 2025 Ihr Anwesen aufgeben mussten, suchten sie Interessenten für ihre Bibliothek. Da sie Mitglieder der AGNUS-Jugend sind und ihnen wichtig war, dass die Bücher in gute Hände geraten, haben sie dem Verein eine große Anzahl Bücher geschenkt. Darunter sind viele Tier- und Pflanzenbestimmungsbücher, Sachbücher über spezielle Arten sowie sehr schöne Bildbände. Auf dem Bild ist ein Teil der Bücher zu sehen.

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Der Weihnachtsmarkt 2025

Am Samstag vor dem ersten Advent fand traditionell der Weihnachtsmarkt in Weingarten statt. Auch die AGNUS-Jugend war wieder mit einem eigenen Stand dabei. Mit vielen helfenden Händen wurde am Morgen der Pavillon aufgebaut, die Tische und Bänke aufgestellt und weihnachtlich dekoriert. Zum Verkauf kamen diesmal Lebensmittel-Wachstücher, Halbhöhlenbrüter-Nisthilfen, Insektenhotels, Igel-Überwinterungs-Häuser, Igeltore für Zäune und Vogelfutterhäuschen. Ganz besonders gut an kamen die Postkarten mit Naturmotiven, teils fotografiert, teils gemalt oder gestaltet.

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Weihnachtsmarkt in Weingarten 2025

Auch dieses Jahr ist die AGNUS-Jugend wieder mit einem Stand auf dem Weihnachtsmarkt am Samstag vertreten. Diesmal hat unsere Falken-Gruppe Nisthilfen für Halbhöhlenbrüter wie Bachstelze, Grauschnäpper, Hausrotschwanz, Rotkehlchen und Zaunkönig gebaut, die wir zum Verkauf anbieten. Es gibt auch Insektenhotels, Igel-Übernachtungshäuser, Igeltore, die verhindern, dass sich die Igel am Zaun verletzen und Wachstücher (anstatt Frischhaltefolie) sowie Postkarten mit weihnachtlichen und Natur-Motiven.
Als zusätzliche Attraktion bieten wir für Kinder Basteln mit Naturmaterialien am Stand an.

Von dem Erlös unterstützen wir unsere Kindergruppen: für Kinder und Jugendliche im Alter ab 13 Jahren gibt es die Falken, von 10 bis 12 Jahren die Buntspechte, von 6 bis 9 Jahren die Spatzen, von 5 bis 6 Jahren die Rotkehlchen, von 3 bis 4 Jahren die Blaumeisen und ab dem kommenden Frühjahr für Kinder ab 2 Jahren die Grünfinken. Bei unseren regelmäßigen Treffen auf unseren Grundstücken im Bruch führen wir die Kinder und Jugendliche in spielerischer und interessanter Weise an den Natur- und Umweltschutz heran.

Vogelfutterhausbau mit dem Jugendorchester des Akkordeon-Spielring Weingarten


Dass Kinder und Jugendliche der AGNUS-Jugend in der Museums­werkstatt des Bürger- und Heimat­vereins fleißig sind, ist durchaus nichts Ungewöhnliches. Neu war am vorletzten November­samstag jedoch, dass das Jugendorchester des Akkordeon­-Spielring Weingarten e.V. (ASW) unter der Leitung von Marita Götz zu Gast in der Museumswerkstatt war. Bereits vor einiger Zeit war die Idee ent­stand­en, eine Koope­ration zu starten, mit dem Ziel, den Mitgliedern des Jugendorchesters des ASW eine Bastel­aktion zu ermöglichen. Im Herbst diesen Jahres wurde diese dann von Marita und Wolfram konkretisiert, und der Plan entstand, Vogelfutter­häuser zu bauen.

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Spatzentreffen mit Herrn Kindermann am 15.11.2025

Am 15.11.2025 fand das monatliche Treffen der Spatzen in ganz besonderem Rahmen statt: wir trafen uns nicht – wie üblich – auf dem AGNUS-Jugend-Grundstück, sondern der Treffpunkt war diesmal um 10:00 der Strand am Baggersee. Diesmal hat sich nämlich dankenswerterweise der Waldpädagoge des Weingartener Forst, Herr Kindermann, bereiterklärt, der Gruppe einiges über die Vögel zu erzählen, die am Baggersee und im Wald heimisch sind. Außer den zahlreich erschienenen Kindern waren natürlich die Gruppenleiterin Sarah sowie Loubna, Ines, Kristina und Wolfram als erwachsene Begleitungen dabei.

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Winterwerkstatt am 08.11.2025

Was haben Hausrotschwanz, Bachstelze, Grauschnäpper, Rotkehlchen und Zaunkönig gemeinsam? Sie möchten beim Brüten einen freien Blick auf ihre Umgebung haben. Daher suchen sie sich gerne Brutnischen oder Spalten, welche aber in unserer aufgeräumten Welt rar geworden sind. Hier sind unsere heimischen Vögel auf Nisthilfen angewiesen.

Genau solche Halbhöhlen, wie sie genannt werden, haben die Falken am Samstag, 08. November 2025 in der Werkstatt des Heimatmuseums gebaut. Drei Mädchen und zwei Jungs fertigten mit Andreas und Loubna 20 Halbhöhlen nach dem Bausatz des NABU.

Zuerst wurde das Brett unter dem Einflugschlitz durch Hammerschläge aufgerauht, damit die Vögel besseren Halt bekommen. Derweilen sägte Andreas die weiteren Bretter zurecht, die von den Jugendlichen übernommen wurden. Schon geübt im Bauen, immer zu zweit – einer bohrte, der andere schraubte -, fügten die Jugendlichen die Nisthilfen schnell zusammen. Eine Haltestange zum Befestigen kam an die Rückseite und Dachpappe als Schutz aufs Dach. So wurden daraus komfortable und bezugsfertige Halbhöhlen.

Bei der Montage muß man beachten, daß die Halbhöhlen im Halbschatten (nicht nach Westen, zur Wetterseite oder pralle Südseite) in etwa zwei bis drei Meter Höhe an geschützte, für Katzen und Marder möglichst unzugängliche Orte an Hauswänden, auf Balkonen oder an Schuppen und Gartenhäuschen angebracht werden. Dies geschieht am besten noch jetzt im Winter, sodass die Vögel diese noch in der kalten Jahreszeit zum Schlafen und Überwintern nutzen können.

Die Nisthilfen können an unseren Marktständen, z.B. auf dem Weihnachtsmarkt und beim Vorstand erworben werden.

Arbeitseinsätze auf den Grundstücken

Mitte Oktober fanden zwei Arbeitseinsätze zur Grundstückspflege statt:

Am 11. Oktober trafen sich nach den Buntspechten mehrere Familien mit Loubna und Sonja hauptsächlich zur Gartenpflege. Das hieß in erster Linie, das Walnussgrundstück von Blättern und Walnüssen zu befreien und die Beete am Eingang zwischen den Johannisbeeren und Artischocken gründlich zu jäten. Die alten Sonnenblumen haben wir geerntet und als Tiernahrung an einen Pfosten gebunden. Im hinteren Grundstück, dem Wiesengrundstück, wuchs der Komposthaufen und der Totholzzaun. Hier wurden jede Menge Goldruten ausgestochen.

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Ferienspaß-Veranstaltung „Schnitzen für Anfänger“ und „Schnitzen für Fortgeschrittene“

Gleich 6 Termine bot die AGNUS-Jugend dieses Jahr zum Thema Schnitzen an: am 03. und 04. September fanden je zwei Termine für Anfänger und am 05. September zwei Termine für Fortgeschrittene unter Leitung von Sonja und Isabell statt.


Bevor es ans Schnitzen ging, vermittelte Sonja bei den Anfängerkursen erst einmal ein bißchen notwendige Theorie. Welches Messer benutzt man am besten zum Schnitzen? Ein Schweizer Taschenmesser funktioniert im Prinzip, aber der Griff ist auf die Dauer unhandlich, und das Messer ist im Griff nicht fest fixiert sondern einklappbar. Bei dieser Veranstaltung kamen die Schnitzmesser der AGNUS-Jugend zum Einsatz, bei denen die Klinge fixiert im gut in der Hand liegenden Griff sitzt. Außerdem sind sie scharf – ein wichtiger Aspekt, denn stumpfe Messer erhöhen den Kraftaufwand und damit die Verletzungsgefahr.

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Ferienspaß-Veranstaltung „Tiere bei Nacht“

Auch dieses Jahr hat die AGNUS-Jugend zusammen mit der Gemeindeförsterin Elena Motschilnig im Rahmen des Ferienspaßprogramms der Gemeinde eine Aktion zum Thema „Tiere bei Nacht“ angeboten. Am 07. August trafen wir uns um 20:00 zusammen mit knapp 20 schon ganz gespannten Kindern auf der großen Wiese des AGNUS-Jugend-Grundstücks unter den Fichten, in denen die Försterin bereits einige Nachttierpräparate platziert hat. Gleich zu Beginn entdeckten die Kinder dort verschiedene Eulen und Siebenschläfer.

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