
Unser Plakat zum Weihnachtsmarkt


Unter Corona-Bedingungen mit Maske, Abstand zueinander und immer wieder offenen Fenstern war am letzten Samstag, 17. Oktober ein Treffen der AGNUS-Jugend-Kinder im Heimatmuseum möglich.
Sonnengeschützt und laubgepolstert bauen Igel ihre Winterbehausungen. Dabei graben sie sich auch eine kleine Kuhle, in der sie dann schlafen. Vorausgesetzt, sie sind gut genährt: Jungigel sollten min. 450 g, erwachsene Igel min. 1100 g wiegen, bevor sie in Winterruhe gehen. Sonst sollten sie gefüttert werden mit Katzenfutter, Rührei oder gegartem Hackfleisch, aber nie mit Milch, davon bekommen sie lebensbedrohlichen Durchfall. Und was ist mit dem Apfel, der auf jedem Kinder-Igel-Bild in den Stacheln des Igels steckt? Den frisst der Igel nur in absoluten Notfällen, wenn er keine Insekten findet – erklärte Michael Speth, Igel-Experte der WITAS Karlsruhe den AGNUS-Jugend-Kindern, die sich als Überwinterungs-ExpertInnen ausbilden ließen. Tine und X-Elli, zwei reizende Igeldamen mit sehr süßen Schnauzen, ließen sich dabei geduldig von allen Kindern auf den Schoss nehmen und streicheln. Kein einziges Mal mussten sie sich einrollen.



Die WITAS (Wildtierauffangstation) Karlsruhe ist zu erreichen unter https://www.witas-ka.de/
Zu ihren Aufgaben zählt:
Wir danken Michael Speth und seinen Igelinnen für den tollen Vormittag!

Lange mussten wir unsere Gruppentermine aussetzen und warteten sehnsüchtig auf den Beginn, kurz vor unserer Sommerpause war es dann soweit: Am Mittwoch vor einer Woche (29.07.2020) haben sich die Wildniskinder abends am Grötzinger Baggersee getroffen.
Wir haben Frau Friedrich von der Arbeitsgemeinschaft Fledermausschutz eingeladen, uns die Tiere der Nacht zu zeigen.
Noch im Hellen sind wir eine kleine Runde gelaufen, bei der wir immer wieder Zwischenhalts mit Erklärungen und Spielen machten, bis es dunkel genug war, dass die Fledertiere aufwachten. Zuerst ging es ganz allgemein um die Fledermäuse, ihre Lebensweise, Verhalten, wie sie jagen und so weiter. Um selber eine Vorstellung zu haben, schlossen wir die Augen und hörten in die Umgebung, was wir alles wahrnehmen können. Sehr anschaulich war ein Vergleich der verschiedenen Schädel von Dachs, Hase, Fuchs und Fledermaus. Wir sahen Fledermaus-Skelette in verschiedenen Größen. Auch Fledermauskot konnte in der Dose bewundert werden.
Beim nächsten Halt galt es, Motten so zu jagen wie eine Fledermaus. Dies ging kontaktlos akustisch, indem das Fledermaus-Kind Töne von sich gab und die Motten-Kinder entsprechend antworteten. Bei einem weiteren Stopp wurden Gummibärchen, die in die Luft flogen, mit dem Mund gefangen. Ein Vater erzählte, dass sein Sohn seither nur noch so Gummibärchen äße.

An den Gewässern entdeckten wir auch andere Tiere wie Fische und Krebse, was durch die Atmosphäre auch toll anzusehen war. Und dann sahen wir sie. Am Baggersee begrüßten uns gleich zwei Fledermäuse, indem sie über unsere Köpfe flogen. Mit einem Detektor konnten wir hören, wenn wieder eine Fledermaus in der Nähe war. So sahen wir mindestens Zwergfledermäuse und Wasserfledermäuse. Müde und völlig bezaubert machten wir uns auf den Weg zurück zum Treffpunkt.
Mittlerweile hatten auch die Ferienspaß-Kinder die Gelegenheit gehabt die Fledermaus zu entdecken. Wir danken Frau Friedrich ganz herzlich für ihre schöne Führung.
Lebende und tote Tiere in freier Landschaft bitte nicht anfassen – sondern einen Experten informieren! zum Beispiel von der Arbeitsgemeinschaft Fledermausschutz Baden-Württemberg e.V.



In der Kinderwinterwerkstatt 2020 bauten viele Kinder Regenwurm-Anschaungskästen für das Kindergartenprojekt Bodentiere. Diese Kästen werden den Kindergartengruppen geliehen. In der Werkstatt wurde eifrig gesägt, gebohrt, gehämmert und zum Schluß die Kästen befüllt.



Mit unserem Stand auf dem Weihnachtsmarkt endet unser erfolgreiches AGNUS-Jugend-Jahr.


Die Wildniskinder haben am 03.11. zu ihrem Abschluss Geister aus Lehm auf die Bäume gezaubert. Leider hat es dann so geregnet, dass sie schnell wieder verschwanden und beim gemeinsamen Spaziergang mit den Eltern nicht vertrieben werden mussten.
Zwei Wochen später am 16.11. haben wir wieder einen Schnitzkurs angeboten, den die Kinder ohne Schnitzführerschein begeistert annahmen. Und auch einige Fortgeschrittene gesellten sich dazu. Es wurden fleißig Bienen geschnitzt.


Unser Highlight war unsere Baumpflanzaktion am 23.11. mit Förster Schmitt und fast 100 Freiwilligen, die gemeinsam fast 850 Bäume in unserem Gemeindewald pflanzten, um auf die Organisation Plant for the planet und den dringend nötigen Klimaschutz hinzuweisen.
Wir danken recht herzlich allen Helfer und Helferinnen, die unsere Aktionen überhaupt erst möglich machen. Und wir danken den Spender/innen, die uns bzw. Plant for the Planet bedacht haben.
Im nächsten Jahr geht es mit der Kinder-Winterwerkstatt weiter.
Wir wünschen allen eine geruhsame und frohe Weihnachtszeit!


Im Herbst 2019 boten wir wieder einen Schnitzkurs für Anfänger/innen und Fortgeschrittene an. Auch hier wurden die Schnitzregeln erklärt und die Kinder konnten eine Biene in verschiedenen Schwierigkeitsgraden dem Alter angepaßt schnitzen.


Eigentlich wollte die Wildnisgruppe der AGNUS-Jugend als Ausklang vor den Sommerferien Grillen und im Wald übernachten, doch ein Gewitter ließ den Termin ins Wasser fallen. Nun als Auftakt nach dem Sommerferien spielte das Wetter von Freitag, 13. bis Samstag, 14. September super mit.
Freitag-Nachmittag trudelten die ersten Kinder ein, um ihre Zelte aufzubauen und die Grillstelle vorzubereiten. Bis zum Abend waren alle beisammen. Ein Dutzend mutiger Kinder verbrachte bei Lagerfeuer, artistischen Übungen, Schwertkämpfen, indianischen Anschleichspielen – in völliger Dunkelheit – , Feuerspeier und Waldwanderung inklusive, eine herrlich spannende, gleichzeitig harmonische Übernachtung.
Kulinarisches, von Aschebrot, Gegrilltem (vegetarisch wie klassisch) bis hin zu Schokobananen, ließ für die jungen Gourmets keine Wünsche offen. Schlag Mitternacht wurde dann gemeinsam in den Schlaf gemunkelt, der dann immer wieder durch die lauten wie langen Rufe der Käuzchen unterbrochen wurde. Die Siebenschläfer, die sich in den Bäumen ringsrum tummelten, verschliefen die meisten. Nach reichhaltigem Lagerfeuerfrühstück, sogar mit warmen Kakao, brachen alle auf zur Fuchsburg. Es wurde gekämpft, gewandert und balanciert. Kurz war die Zeit – und schön!


