
Die AGNUS-Jugend Weingarten gewinnt den Korksammelwettbewerb 2022






Unsere Kindergarten-Aktion mit den Vorschulkinder war dieses Jahr wieder ein voller Erfolg.Wir haben uns nochmal für Schmetterlinge entschieden. Die Vorschulgruppen bekamen im Mai ein Aufzucht-Set zur Verfügung gestellt. Dieses enthielt einen Becher mit Distelfalter-Raupen und Fraßmittel und ein Beobachtungsset für die Schmetterlinge. Fast alle Raupen haben sich verpuppt, meist nachts und nach ein paar Tagen Beobachtung wurden die Distelfalter frei gelassen. Anschließend im Juni und Juli kamen die einzelnen Vorschulgruppen (durch Corona bedingt waren es mehrere pro Kindergarten) zu einen Termin am Turm, bei dem unsere Naturpädagogin Sonja Güntner den Vorschulkindern einiges Wissenswertes über Schmetterlinge spielerisch beibrachte. Auch ein Besuch im Turm des Bürger- und Heimatvereins stand auf dem Programm, wo bei einem Rundblick über Weingarten der eigene Kindergarten gesucht wurde.
Die Aktion basierte auf einem Programm, dass wir 2014 mit „Schmetterling hautnah“ und 2018 mit dem Schmetterlingsteil aus „Insekten und Spinnen“ schon durchgeführt haben. Das Buch, auf dem die damalige Einteilung der Insekten (Elfen, Gaukler und Ritter) stammte, ist von Ulrich Kattmann „Elfen, Gaukler und Ritter – Insekten zum Kennenlernen“. Wir ergänzten es damals um die „Seiltänzer“, die Spinnen. Alle Projekte und Links zu den jeweiligen Pressemitteilungen finden Sie auf unserer Webseite unter https://agnus-weingarten.de/
13. Juli 2021 Schmetterlingsaktion im Kindergarten (aus der Turmberg-Rundschau)

Artikel bei der Gemeinde Weingarten vom 13.07.2021, Frau Marianne Lother
https://www.weingarten-baden.de/weingarten-baden/aktuelle-meldungen/

Was hat ein Huhn mit einem Schmetterling zu tun? Eine Sache auf jeden Fall: Beide legen Eier.
Die Raupe Nimmersatt war geschlüpft
Sechs Vorschulkinder des Kindergartens St. Michael wussten das auf Anhieb, denn sie waren Teilnehmer des Schmetterling-Projekts der Weingartner Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltschutz (Agnus-Jugend). Wochen zuvor hatte die Agnus-Jugend dem Kindergarten bereits geschlüpfte Schmetterlingsraupen in einem Behälter übergeben, die sie – vielleicht nach dem Vorbild der Raupe Nimmersatt? – füttern konnten, um dann abzuwarten, was passiert. An diesem Tag waren die Kinder mit ihren Erzieherinnen zum Gelände am Weingartner Wartturm gekommen, um Sonja Güntner über ihr Projekt zu berichten.
Gemeinderätin Sonja Güntner ist jetzt auch Waldpädagogin
In der Tat kam der Kinderbuchklassiker von Eric Carle auch an diesem Vormittag zum Einsatz. „Haben Eure Raupen das alles gefressen?“ fragte Sonja Güntner scherzhaft. Natürlich nicht. Die Kinder wussten genau, was Raupen fressen, nämlich weder Kuchen noch Süßigkeiten, sondern nur grüne Blätter und nichts anderes hatten sie ihnen gegeben. Und die Raupen wurden größer und eines Tages war es soweit: sie verpuppten sich. Dann hieß es warten. Und das Experiment funktionierte tatsächlich. Die Metamorphose vollzog sich – zum großen Leidwesen der Kinder über Nacht und damit für sie unsichtbar – und am anderen Tag waren mehrere Schmetterlinge vorhanden, die alsbald in die Freiheit entlassen wurden. Auf diese praktische Erfahrung ließ Güntner ein wenig Theorie folgen über Nahrung, Tarnung und Vermehrung von Schmetterlingen, ihre Arten und darüber, dass sie immer seltener werden.
Themen aus Natur und Umwelt
Seit vielen Jahren bietet die AgNus, teilweise in festen Jugendgruppen, teilweise als Angebote für Vorschulkinder und Grundschüler, allerlei interessante Themen aus den verschiedensten Bereichen der Natur an, berichtete die Vorsitzende Loubna Oberwinkler. „Denn nur was man kennt, kann man schützen“. Vor dem aktuellen Hintergrund des Insektensterbens sei es unbedingt notwendig, die Kinder auch für die Spezies Insekten zu sensibilisieren und den Kindern bewusst zu machen, welchen großen Nutzen diese Tiere im Naturhaushalt haben, erklärte sie. Auf kindgerechte Art mit vielen Bildern, Büchern, Spielen und Anschauungsmaterial versteht es Sonja Güntner, den Kindern das Leben dieser Tiere nahezubringen. In einer vorausgegangenen Aktion im April dieses Jahres hatten die Kinder eine Entdeckungsreise durch die Wiese gemacht und – nach dem Buch von Ulrich Kattmann, Elfen, Gaukler, Seiltänzer und Ritter – mit der Becherlupe Insekten und Spinnen gefangen, ihre Bewegungen betrachtet und anschließend spielerisch nachvollzogen. Jetzt endete der Tag mit einem Geschenk: Wie Schmetterlinge Nektar mit ihrem Rüssel saugen, durften das die Kinder mit überlangen Trinkhalmen, die sie ihnen mitgab, zu Hause ausprobieren: Denn „Lernen in der Natur ist, frei nach Pestalozzi, Lernen mit Kopf, Herz und Hand.“

Im Rahmen des Ferienspaß-Programms zeigten wir am Donnerstag, 01. August nachmittags das Theaterstück Die fixe Idee der Nixifee vom Rotznasentheater.
In den verborgenen Tiefen des Meeres, zwischen Korallen, Muscheln und weichem Sand, lebt der Meerkönig zusammen mit seiner Tochter Nixifee im Meeresschloss. Doch alles hat sich inzwischen verändert: Wo früher schöner Sand zu sehen war, liegt eine dicke Schicht aus Plastikmüll. Zwischen den Korallen hängen die Plastiktüten, sogar in Nixefees Haaren verfängt sich der ganze Unrat. Wie soll sie da jemals ihren Prinzen finden? Denn nichts mehr als das wünscht sich die Prinzessin. Da Meerjungfrauen nunmal sehr aufgeweckte und mutige Wesen sind, begibt sich Nixifee gemeinsam mit einer Schildkröte auf eine weite Reise: Aus den Tiefen ihrer geliebten Heimat, des Meeres, entlang des Flusses bis in einen Teich führt sie Ihr Weg. Dort angekommen, treffen sie auf einen Frosch, der keine Fröschin findet, da sein Teich zu vermüllt ist. Und nicht nur im Teich – überall begegnen die beiden Reisenden fremdartigen und wundersamen Tieren, die in all dem Plastikmüll nicht mehr leben können. Wer ist schuld daran? Was kann man dagegen tun? Doch als niemand einen Rat gegen soviel Unrat hat, kommt Nixifee auf eine fixe Idee . . .
Können all` diese Wesen wieder glücklich unter Wasser leben? Was verbirgt sich wirklich hinter dem harten Panzer der Schildkröte? Eine Reise durch die Meereswelt, die es zu retten gilt. Ein Spiel zwischen Schein und Sein, mit viel Musik dabei, und mittendrin die Liebe… all das begegnet uns in “Die fixe Iddee der Nixifee…”



Das berichtete die KJG Weingarten bei Mein Ort Weingarten am 29. Mai 2019:
Am Donnerstag um 17:07 Uhr fiel der Startschuss zur diesjährigen 72-Stunden-Aktion, bei der die Ministranten und die katholische junge Gemeinde gemeinsam ein Projekt erhielten, von dem Sie vorher nicht wussten, was es sein könnte. Sie sollten für die heimischen Fledermäuse, deren natürlicher Lebensraum durch den Menschen deutlich eingeschränkt wird, neue Unterschlüpfe bauen. Zusätzlich gehört es zu den Aufgaben, auch noch Insektenhotels zu bauen und einen Infostand zu organisieren.




Noch am Donnerstagabend wurden die Jugendlichen durch einen Vortrag von Frau Friedrich, die sich ehrenamtlich um Fledermäuse kümmert, in die Materie eingeführt. Nach reichlicher Planung ging es am Freitagmorgen zunächst darum , Holz für die Unterschlüpfe zu organisieren. Nach einigen Anrufen waren viele Sponsoren für diese Aufgabe gefunden und es konnte fleißig gewerkelt werden. So entstanden fast 20 neue Behausungen für die Fledermäuse und mehrere Insektenhotels. Die Fledermauskästen werden am Ende der Aktion der Gemeinde Weingarten übergeben, die sich in Zusammenarbeit mit dem Förster um das Aufhängen an geeigneter Stelle kümmert.
Bei schönstem Sonnenschein kamen am Samstagvormittag des 23. März ca. 14 Familien mit insgesamt 23 Kindern zusammen und pflanzten gemeinsam mit Förster Schmitt 200 Stieleichen auf der Weingartner Gemarkung. Es ist ein klitzekleiner Beitrag gegen den Klimawandel, den wir im Sinne der Organisation Plant for the Planet: Stopp talking, start planting! weiter führen wollen, denn Bäume sind die einzigen Klimaschützer, die wir derzeit haben.
Eine etwa 100 Jahre alte Eiche beispielsweise kann bis zu 5 Tonnen Kohlendioxid binden. Unsere kleinen Eichen schaffen anfangs noch nicht so viel, das meiste CO2 binden sie ja erst mit steigendem Alter. Aber alle Bäume wandeln CO2 in den für uns lebenswichtigen Sauerstoff um, den wir zum Atmen brauchen.
Und noch mehr können diese Wunderwerke der Natur: ihre Wurzeln stehen immer mit dem Wasserkreislauf unseres Ortes in Verbindung. In anderen Gegenden zeigte sich, wo keine Bäume mehr wachsen, verschwindet auch der Grundwasserspiegel. Ohne Wasser gibt es kein Leben. Bäume verdunsten Wasser über ihre Blätter. Jedes Blatt zählt also, denn das bringt uns Kühlung im Sommer. Wie sehr sich Betonstraßen aufheizen können, konnten wir letzten Sommer alle in Weingarten spüren. Aus dem verdunsteten Wasser bilden sich übrigens Wolken. So schließt sich der Kreislauf: denn aus den Wolken findet das Wasser zurück auf die Erde in unseren Garten, auf unsere Straßen, in unseren Wald.
Dass wir ein klein wenig dazu beitragen konnten, erfüllte uns AGNUS-Jugend-Kinder samt Eltern mit Stolz. Ein herzlicher Dank geht deshalb an Förster Schmitt, der uns dies ermöglichte, sowie die Gemeinde Weingarten, die uns die 200 Stieleichen spendete.
Sie können uns unterstützen, in dem Sie für weitere Bäume spenden, entweder direkt bei uns oder auch bei der Organisation Plant for the Planet. Zusammen haben wir aus Weingarten schon mehr als 1000 Bäume pflanzen lassen (siehe unser Baumzähler zu erreichen über unsere Webseite http://www.agnus-weingarten.de) und hier sind die vielen Bäume über die gekauften Schokoladentafeln noch nicht gezählt.
Oder Sie pflanzen selber Bäume und tragen so gegen den Klimawandel bei.
Wir danken den Helfer und Helferinnen, die diese Aktionen möglich machen und dem Bürger- und Heimatverein, die uns Unterschlupf in ihrem Stand gaben.
Wer uns weiter unterstützen und Bäume spenden möchte, kann an uns oder direkt an Plant for the Planet mit dem Vermerk Baumzähler M 172518 spende. Herzlichen Dank!


Viele kleine Leute, an vielen kleinen Orten, die viele kleine (faire) Dinge tun, werden das Gesicht auf dieser Welt verändern.
Im Sinne dieses Spruches aus Afrika wollen wir von der AGNUS-Jugend handeln. Wir haben uns sehr über die viele positive Resonanz auf den Vortrag von den Kindern von Plant for the Planet gefreut. Daher haben wir uns mit den Informationen und der guten Bio-Schokolade von Plant for the Planet auf den Weihnachtsmarkt gestellt.
Wir konnten Schokolade und anderes verkaufen, womit wir knapp 100 Bäumen aus den Projekten von Plant for the Planet gepflanzt haben und auch Spenden sammeln, die weitere Bäume ergeben. Unseren Baumzähler mit dem Ziel 2000 Bäume zu pflanzen, können Sie über unsere Webseite http://www.agnus-weingarten.de erreichen.
Außerdem konnten die Weingartner Bürger und Bürgerinnen sich Standorte für Bäume in Weingarten wünschen. Sie wurden symbolisch auf eine Karte geklebt. Sie werden gemeinsam mit Förster und Bürgermeister besprochen und hoffentlich im Frühjahr je nach Machbarkeit umgesetzt. Auf der Karte sehen Sie, wo noch Bedarf an Bäumen in Weingarten gesehen wird.

Wir danken den Helfer und Helferinnen, die diese Aktionen möglich machen und dem Bürger- und Heimatverein, die uns Unterschlupf in ihrem Stand gaben. Wer uns weiter unterstützen und Bäume spenden möchte, kann an uns oder direkt an Plant for the Planet mit dem Vermerk Baumzähler M 172518 spende. Herzlichen Dank!