Kategorie-Archiv:Presse

Presseberichte über und von der AGNUS-Jugend

Die Buntspechte aus dem Jahresbericht 2024

Gestartet sind wir in das dritte Buntspechte-Jahr mit einem tollen Projekt. Wir haben im Januar ein Mäusehaus gebaut. Ein Mäusehaus? Im Jahr zuvor hatten wir bemerkt, dass eine Familie Maus in die AGNUS-Jugend-Hütte gezogen ist. Das war aufgrund vieler Löcher auch nicht schwierig. Und da die Reparatur der Hütte erst später im Jahr erfolgen sollte, haben wir uns überlegt, für die Mäuse ein eigenes attraktives Haus zu bauen. Mit kräftiger Unterstützung von den Eltern Caro, Max und Andreas haben wir mit Hämmern und Brechstangen viele alte Paletten zerlegt und die Nägel entfernt. Nach viel Sägen, Bohren und Schrauben entstand ein Mäusehaus mit einem Ziegeldach aus alten Dachziegeln. Innen hat das Mäusehaus drei Stockwerke. Und damit die Mäuse überall hinkönnen, gibt es Rampen und Löcher. Als Einrichtung haben wir Heu und Stroh und Holzwolle in den Stockwerken verteilt. Kartoffelsuppe vom Feuer hat uns warmgehalten, und zwischendurch lockte die Eisbahn auf dem Entwässerungsgraben.

Im Februar haben wir die Nistkästen an den Bäumen saubergemacht. Nicht alle Kästen waren genutzt worden, aber dennoch hatten Kohlmeisen, Blaumeisen und Stare bei uns gebrütet. Einen Nistkasten hatten Vögel zum Schlafen benutzt und sind da auch auf Toilette gegangen. Auf dem Boden haben wir weiter am Mäusehaus gebaut, denn es fehlte noch eine Hauswand, in die wir außerdem als Türen Mäuselöcher gebohrt haben. Nachdem wir uns darüber informiert haben, welche Mäuse es bei uns gibt, haben wir Hausmäuse, Waldmäuse, Gelbhalsmäuse und Zwergmäuse auf Holzplatten gemalt und das Mäusehaus damit verschönert. Eine Spitzmaus ist auch dabei, obwohl sie keine Maus ist. Spitzmäuse gehören wie auch z.B. Igel zu den Insektenfressern, Mäuse zu den Nagetieren. Aber Spitzmäuse leben auch bei uns, schließlich hatten wir 2023 eine solche im Heu gefunden. Wir haben uns heißen Tee gekocht und es gab Kartoffelsuppe. Leider haben die Mäuse beschlossen, zwar das Mäusehaus zu besuchen, aber sie sind dort nicht dauerhaft eingezogen. Vielleicht können wir sie nächstes Jahr dazu überreden.

Im März haben wir bei strahlendem Sonnenschein mit unserem Fahrradanhänger mit Holzkasten, den wir von einem Gartennachbarn geschenkt bekommen haben, einen Ausflug Richtung Weingartener Moor gemacht. Im Wald davor wächst Bärlauch. Den haben wir an einer Stelle wo keine Hunde laufen (ihr könnt Euch sicher denken warum) gesammelt und daraus eine Bärlauchsuppe gekocht. Dazu gab es Bärlauch-Eier-Omelette aus den Mini-Pfannen. Auf dem Rückweg war eine Zaun­eidechse so nett, sich von uns aus der Nähe bewundern zu lassen. Als besondere Attraktion hat an diesem Tag die AGNUS-Jugend-Hütte ein neues Holzdach erhalten. Dabei haben wir aufgepasst, dass die Eltern auch alles richtig machen. Aber auch wir haben etwas gebaut, nämlich eine Strickleiter aus Haselnussästen und schönen Seilen. Mit der kommen wir jetzt besser in unseren Walnussbaum hoch.

Auch im April haben wir eine Art Strickleiter gebaut. Diesmal mit vielen kurzen Haselnussästen, durch die wir für die Seile Löcher gebohrt haben. Zum Klettern ist diese Strickleiter jedoch nicht, denn sie ist als Baumschutz gedacht. Den Baumschutz braucht man, damit ein Seil, das an einem Baum befestigt wird, nicht die Rinde aufscheuert. Aber irgendwie hatten dann doch zu wenig Kinder Lust, einen Baumschutz zu bauen, und wir haben die Seilbrücke ohne ihn aufgebaut. Walnussbaum und Blaufichte haben es dennoch gut überstanden. Um die Seile zu befestigen, brauchten wir ordentliche Knoten, die wir vorher in einer kleinen Gruppe geübt haben. Bei dem schönen Wetter hat uns ein Zauneidechsenmännchen besucht, und auch ein Springfrosch kam zu Besuch vorbei. Zum Gegenbesuch sind etliche Buntspechte barfuß in den Entwässerungsgraben gegangen, wo noch sehr viel mehr Springfrösche waren. Zu essen haben wir uns Spiegeleier und Bratkartoffeln in den Mini-Pfannen gemacht. Dazu gab es Kräuterquark.

Bei uns auf den Grundstücken leben auch Schlangen und Blindschleichen, die zwar wie Schlangen aussehen, aber keine sind. Blindschleichen sind Eidechsen ohne Füße. Für beide haben wir im Mai ein Schlangenbeet zum Reinkuscheln gebaut. Dieses besteht aus Sägespänen, mit denen wir den Raum zwischen mehreren Holzstämmen ausgefüllt haben. Vielleicht wird eine Ringelnatter dort mal ihre Eier ablegen. Einen kleinen Natursteinhaufen – Schlangen sonnen sich auch gerne – haben wir auch angelegt. Blindschleichen und Eidechsen finden so etwas natürlich auch toll. Wir haben uns informiert, welche Schlangen bei uns leben und wie wir die ungiftigen von den nur ganz leicht giftigen unterscheiden können. Bei unseren heimischen Schlangen reicht dabei ein Blick auf die Augen: Ringelnattern mit runden Pupillen sind ungiftig, Kreuzottern mit strichförmigen Pupillen sind leicht giftig. Gebastelt haben wir dann bewegliche Schlangen aus Haselnussholz. Passend zur Holunderblütenzeit haben wir Minipfannkuchen mit Holunderblüten gemacht.

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Im Juni konnten wir beobachten, wie die Starenkinder aus dem Starenkasten an der Falkenfichte ausgeflogen sind. Sobald sie draußen waren, kamen Papa oder Mama Star und haben sie abgeholt. Wir hatten in diesem Jahr in beiden Starenkästen insgesamt drei Starenbruten. Die Falkenfichte heißt übrigens so, weil 2021, als es die Buntspechtegruppe noch gar nicht gab, Turmfalken in ihr gebrütet haben. Thema an diesem Tag waren aber nochmal Schlangen, und wir haben weitere Schlangen gebastelt: bewegliche aus gespaltenen und in viele Stücke gesägten Haselnussästen wie beim letzten Mal und unbewegliche bunt bemalte aus Zweigen unserer Korkenzieherweide. Die Zweige wurden vor dem Bemalen mit einem Schnitzmesser entrindet. Ach ja, geschnitzt wird eigentlich jedes Mal. Es gibt Schnitzmesser, eine Schnitzecke, Zweige haben wir auch genug, und dann wird geschnitzt. Der Pflasterverbrauch ist übrigens seit den ersten Schnitzversuchen 2023 sehr niedrig, inzwischen braucht bei den meisten Buntspechteveranstaltungen niemand mehr ein Pflaster. Zum Essen gab es wieder Minipfannkuchen, diesmal mit Pflaumenmus. Minipfannkuchen gehen eben immer.


Der Samstag im Juli war besonders: vormittags Buntspechte, und nachmittags fand das AGNUS-Jugend-Sommerfest statt. Damit an diesem langen Tag niemand verhungert, haben wir einen Pizzaofen gebaut. Dafür hatte uns Max im Juni bereits viele tolle Backsteine gebracht, die wir damals auf unseren Fahrradanhänger umgeladen und zu unserem Grundstück gebracht haben. Für den Pizzaofenbau mussten die vielen Backsteine dann aber auf die andere Seite des Grundstücks. Dazu haben wir uns in einer langen Kette aufgestellt und die Steine durchgereicht. Das ging nicht nur schnell, sondern war auch sehr lustig. Als Fundament für den Pizzaofen haben wir Pflastersteine, die wir noch auf dem Grundstück hatten, auf den Boden gelegt. Darauf haben wir mit den Backsteinen den Ofen aufgestapelt, ganz ohne Mörtel. Als wir den Ofen angeheizt haben, kam aus allen Ritzen der Rauch, nur nicht aus dem Schornstein, weshalb wir noch alle Ritzen mit Lehm zugeschmiert, haben. Dann musste viel Pizzateig geknetet werden, und es mussten die vielen tollen Sachen kleingeschnitten werden, die dann auf die Pizza gelegt wurden. Als der Ofen aufgeheizt war, haben wir erst mit Schaufeln die glühenden Holzstücke aus dem Ofen geholt, haben zwei Bleche mit Pizza reingeschoben und den Ofen mit Steinplatten verschlossen. Dann hieß es warten. Aber rechtzeitig zum Start vom AGNUS-Jugend-Sommerfest gab es sehr leckere Pizza aus dem selbstgebauten Pizzaofen.

September ist Apfelzeit! Jedes Jahr. Das ist einfach so. In diesem Jahr hatten unsere zwei großen Apfelbäume am Entwässerungsgraben sehr viele Äpfel. Das schöne ist, dass man zum Apfelernten ganz toll in den Bäumen rumklettern kann. Leitern und Apfelpflücker hatten wir natürlich auch dabei. Am Ende waren es so viele Äpfel, dass 31 Kartons mit je 5 Liter Saft aus der Saftpresse herauskamen. Zum Vergleich: 2022 waren es nur 12 Kartons gewesen, und 2023 haben die Bäume Pause gemacht, es gab fast keine Äpfel, also auch keinen Apfelsaft. Beim Pressen waren wir leider nicht dabei, weil diesmal keine Saftpresse nach Weingarten gekommen ist. Nach der Apfelernte haben wir uns Apfelmus auf dem Feuer gekocht. Dazu gab es Minipfannkuchen mit Sahne, Zimt und Zucker.

Im Oktober wird es wieder kälter, daher haben wir uns mit dem Thema Feuer­machen beschäftigt. Man braucht jedoch einiges, damit ein Feuer überhaupt entsteht. Ganz wichtig ist dabei das Brennmaterial, das Futter für das Feuer. Wenn das Feuer noch sehr klein ist, also nur ein Funke oder eine Streichholzflamme, dann ist erst einmal ganz feines Brennmaterial nötig. Danach kann etwas gröberes Brennmaterial dazu, und wenn das Feuer groß geworden ist, auch dicke Holzscheite. Da gab es flauschige Rohrkolben- und andere Pflanzensamen, Baumharz, Wachs, Stängel von Stauden, Watte, Fichtennadeln, Birkenrinde, Sägespäne, Pflanzenstängel, dünne Fichtenzweige, Fichtenzapfen, Heu, Stroh, Papierschnipsel, Pappe und auch Holzscheite. Mit dem Holzspalter haben wir die Holzscheite in kleinere Holzscheite gespaltet. Dieser funktioniert so, dass ein Scheit auf die senkrecht stehenden Schneiden gestellt wird. Dann wird mit einem Hammer der Scheit durch die Schneiden geschlagen. Zum Anzünden gab es Streichhölzer. Denn ein Feuer entsteht nicht einfach so; es ist eine Zündtemperatur erforderlich. Die könnte man zum Beispiel auch mit einem Feuerbohrer erzeugen, aber es ist sehr schwierig, auf diese Art Glut zu erzeugen. Das Dritte, was es für ein Feuer braucht ist Sauerstoff. Den haben wir draußen mehr als genug. Dann ging es los: es wurden fleißig kleine Minifeuer gemacht, was aber gar nicht so einfach war, auch wenn man ganz viele Streichhölzer anzündet: oft ging das Feuer wieder aus. Die vielen kleinen Feuer kamen dann später in unsere Feuerschale für das Zucchinipufferbraten. Die Zucchini dazu stammen vom hinteren AGNUS-Jugend-Grundstück. Dazu gab es den ersten eigenen Apfelsaft vom September.

Unser Samstag im November ist krankheitsbedingt leider ausgefallen.
Im Dezember haben wir nochmals viele kleine Feuer gemacht. Und das war überhaupt nicht leicht, weil es sehr windig war und es leicht geregnet hat. Das feine Brenn­material in den aufgebauten Holzstapeln ist leicht feucht geworden. Das mag eine kleine Streichholzflamme gar nicht. Da friert sie und geht aus. Und als zusätzliche Erschwernis waren diesmal auch die Streichhölzer abgezählt. Aber wir haben es geschafft. Zum Abschluss des Jahres haben wir uns ein Festmenü gekocht: es gab Apfelpunsch aus dem eigenen Apfelsaft, Rosmarinkartoffeln, gebratenen Feigenblattkürbis (den mochten allerdings nur die Erwachsenen obwohl der so lecker war) und zum Nachtisch Waffeln mit Pflaumenmus. Das aufgespannte Tarp sorgte dafür, dass wir bei dem Wetter zum Essen einen trockenen Platz hatten.

Unsere neue Gruppe: die Blaumeisen

Die Kinder in unseren bestehenden AGNUS-Jugend-Gruppen werden älter. Um daher Kindern im Alter von 2-3 Jahren eine eigene Gruppe anbieten zu können, wurden die „Blaumeisen“ gegründet; die Kinder kommen in Elternbegleitung, und die Leitung hat Loubna.

Diese trafen sich das erste Mal am Freitag, 27. September 2024 nachmittags auf dem AGNUS-Jugend-Grundstück. Das Thema war „die Blaumeise“. Zuerst zeigte Loubna den Kindern Fotos von den Vögeln und strich ihre Merkmale heraus, dann durften sie den Vogel mit dem blauen Kleid auf einem Bestimmungsblatt unter vielen Vögeln suchen. Auch eine kleine Plüsch-Blaumeise zwitscherte ihr Lied vor. Da der Regen alle überraschte, wurde Schutz in der Hütte gesucht. Dort schauten sie sich die Feder, auch die Flaumfedern, Vogelfutter und Nester an. Nachdem der Regen nachgelassen hat, wurden unsere Grundstücke besichtigt, da sie für einige neu waren. Dabei zeigte Loubna mögliche Futterquellen, wie die Sonnenblumen mit ihren Kernen oder Distelsamen. Anschließend zurück auf dem vorderen Grundstück bauten alle zusammen aus Stöcken ein Kindervogelnest, sangen das Lied „kleine Meise“ und knackten mit Eifer die runter gefallenen Walnüsse. Ein durchaus gelungener Start der Gruppe.


Das zweite Treffen am Freitag, 18. Oktober stand unter dem Thema „Igel“. Die Blaumeisen bekamen Besuch von einem kleinen Plüsch-Igel, auch ein Eichhörnchen war dabei. Aus dem Buch „Ein Igeljahr“ gab es einige Informationen rund um den Igel, dann suchten wir auf dem Grundstück gute Unterschlupfe, wo ein Igel überwintern könnte. Davon gab es einige, wie z.B. unter dem gelagerten Brennholz. Hier kam eine von den Buntspechten gebaute Hütte aus Zweigen als anschauliches Objekt gut an. Die kleinen Blaumeisen schlüpften als Igel hinein und die Zweige versperrten der großen Katze den Weg. Es gab aber auch einen Hinterausgang. Zu guter Letzt wurde mit Hilfe der Mütter ein Igel aus Karton ausgeschnitten und ihn mit Blätter beklebt. Außerdem konnten die Kinder die Vorlage bemalen.

Am Freitag, 08. November entdeckten die Blaumeisen den Herbst, einerseits mit Fingerspielen wie „Bunte Blätter fallen vom Baum, …“, andererseits indem sie Blätter sammeln durften, die danach mit Hilfe eines Kinderbuches über Bäume bestimmt wurden. Die Blätter haben wir frottiert, das heißt unter ein weißes Blat gelegt und mit Wachsmalstiften so schraffiert, dass sich das Blatt farbig durchdrückt. Es konnten auch Ausmalbögen zum Thema Herbst bemalt werden. Zu guter Letzt zeigte das Eichhörnchen, das uns wieder besuchte, eine kleine Geschichte über das Eichhörnchen, das auf Bäume klettert, Nüsse sammelt, diese versteckt und im Kobel für den Winterschlaf verschwindet.

Im Dezember war leider das Wetter nicht geeignet, daher wird auf das neue Jahr mit neuen Begegnungen gewartet.

Weihnachtsmarkt 2024


Unser Stand auf dem Weihnachtsmarkt 2024 war wieder wunderschön. Diesmal gab es als Besonderheit Postkarten zu kaufen: zum einen mit fotografischen Motiven aus Weingarten von Oliver Regelmann und zum anderen von selbstgemalten Bilder von Neele Kern, Julia Schulze und Katrin Frey. Als Dekoration diente ein alter vermooster Birnbaum und Birkenäste. Auch Recycling-Tannenbäume, Fröbelsterne und Bienenwachstücher konnten erstanden werden.

Weiterhin haben die Jugendlichen der Falken-Gruppe im November Igelübernachtungshäuser und Igeltore gebaut, die zum Verkauf angeboten wurden. Der Zeitpunkt für die Igel zum Zurückziehen ist zwar schon vorbei, doch müssen die Igel sich über den Sommer an das Haus gewöhnen, so dass es durchaus sinnvoll ist, diese im Frühjahr für den kommenden Winter aufzustellen. Mehr Informationen
https://www.bund-naturschutz.de/oekologisch-leben/tieren-helfen/igelhaus-bauen
Wer auf dem Weihnachtsmarkt keine Gelegenheit hatte, ein Igelübernachtungshaus zu erstehen: Vorbestellungen für das Frühjahr werden gerne entgegen genommen.
Die Igeltore werden in Maschendrahtzäune angebracht, so dass die Tiere einen Durchschlupf haben, ohne sich zu verletzen.
Mehr Informationen https://www.deutschewildtierstiftung.de/naturschutz/igel-bahn-frei-fur-stacheltrager
Auch Igetore können noch erstanden werden.

Eine Bastelecke für die Kinder gab es auch dieses Mal wieder: aus Naturmaterialien entstanden bezaubernde Tannenbäumchen, Deko-Kränze, dekorative Rindenstücke, bemalte Astscheiben und vieles andere mehr.
Wenn jemand Fotos von den schönsten Stücken hat, würden wir uns freuen, sie zugesendet zu bekommen.

Wir danken allen, die tatkräftig zum Gelingen des Weihnachsmarktstandes beigetragen haben.

Im Zeichen der Igel

Ganz im Zeichen der Igel war die Winterwerkstatt 2024. Am Samstag, 09. und 16. November 2024 entstanden von Falkenhand mehrere Igelüberwinterungshäuser und Igeltore.

Wichtig bei den Igelhäusern ist der Eingang, der so angelegt ist, dass keine Katzen oder Marder den schlafenden Igel überraschen. Das Haus ist also eine Zweiraumwohnung. Die Igeltore sind für Maschendrahtzäune, in die bewusst ein Loch als Durchgang geschnitten wird, aber die Ränder und damit die Igel mit dem Igetor geschützt werden.

Nach dieser kurzen Einführung machten die Falken sich daran, Entwürfe für die Igeltore auf Pappe zu zeichnen. Die beiden besten übertrugen wir auf eine Holzplatte. Andreas sägte die einzelnen Tore aus und die Jugendlichen schliffen diese noch glatt. In einem zweiten Schritt bekamen sie noch eine Farbe als Schutz.

Während des Zeichnens hatte Andreas die Bretter für die Igehäuser zurecht geschnitten, so dass eifrig gebohrt und geschraubt und diese zusammengebaut werden konnten. Die Ergebnisse ließen sich sehen.


Die ersten Igelhäuser waren schon vor dem Weihnachtsmarkt verkauft. Alle weiteren konnten dann dort erstanden werden. Wer für Anfang nächsten Jahres eines möchte, kann gerne vorbestellen. Es ist nicht zu früh, diese aufzustellen, da die Igel sich über den Sommer an das Haus gewöhnen müssen und es den Geruch der Umgebung annehmen soll.

Werkeln auf dem Grundstück

Am Samstag, 28. September trafen die Falken sich mit Loubna und Wolfram auf unserem Grundstück. Es galt, kleine Holzkistchen für das Regal in der Hütte zu bauen, die einige Pappkartons ersetzen sollten. Dafür verwendeten die Jugendlichen Holzreste vom Umbau der Hütte. Dazu drehten sie eine Kordel aus Schnur für Haltegriffe. Nebenbei wurden auch weitere Schilder für unsere Obstbäume grundiert, die noch beschriftet werden müssen.

Korksammelwettbewerb 2024


Auch dieses Jahr sind wir Sieger beim Korksammelwettbewerb geworden. Vom Preisgeld werden wir mit den Kindergruppen Buntspechte und Falken einen Ausflug zur Klima-Arena nach Sinsheim machen.

Den Preis haben heute die Falken bei ihrem Treffen stellvertretend für beide Gruppen übergeben bekommen. Neben einer Urkunde bekamen sie auch Bonbons in kleinen wiederverwendbaren Gläsern und Ringelblumensamen. Vielen herzlichen Dank!

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Vereinsfest 40 Jahre AGNUS und 35 Jahre AGNUS-Jugend

Am 13. Juli gab es gleich zwei Jubiläen zu feiern: 40 Jahre AGNUS und 35 Jahre AGNUS Jugend. Es war ein herrlicher Sommertag, an dem zahlreiche Mitgliedsfamilien in unsere beiden Gärten kamen, um gemeinsam einen schönen Nachmittag zu verbringen. Die Buntspechte-Gruppe hatte dazu bereits am Vormittag ein besonderes kulinarisches Angebot vorbereitet: Der gerade fertig gestellte Pizzaofen war beim Eintreffen der Gäste bereits vorgeheizt und fleißige Pizzabäcker waren am Werk. So konnten die Gäste im hinteren Gartengrundstück Platz nehmen und sie freuten sich, wenn immer wieder vom vorderen Garten ein Rufen „Pizza ist fertig!“ herüber schallte. Wer mochte konnte auch eine selbst mitgebrachte Pizza backen lassen oder das Buffet um Salat, Kuchen oder andere Köstlichkeiten ergänzen. Auch die Feuerstelle mit Rost war bereit, um Grillgut aufzulegen.


Die Kinder waren beschäftigt mit Spielen in den Gärten oder beim Ausmalen von Malvorlagen unserer heimischen Vögel. Außerdem wurde ein spannendes Fotosuchspiel angeboten, das regen Anklang fand: Dabei mussten verschiedene Foto-Motive, die vorab in den Gärten aufgenommen worden waren, gefunden und in einem Lageplan eingezeichnet werden. Das Rätsel zu lösen war manchmal ganz schön knifflig und wurde schließlich mit einer Auswahl aus einer kleinen Schatzkiste honoriert.

Wir freuen uns über das gelungene Fest und auf die nächsten, die kommen werden.

10 Jahre Projekt „Kinder für die Natur begeistern“

2025 waren es auf einmal 10 Jahre. 10 Jahre gemeinsames Projekt „Kinder für die Natur begeistern“ von der AGNUS-Jugend und dem Bürger- und Heimatverein Weingarten. In diesen 10 Jahren konnten wir unzähligen Kindergartengruppen und Schulklassen an vielen Vormittagen Naturerlebnisse bieten. 2016 haben wir für dieses Projekt gemeinsam den 1. Preis vom Kreisumweltschutzpreis „Umweltschutz mit Kindern – Umweltpädagogik“ gewonnen.

Begonnen haben wir 2014 mit dem Thema „Schmetterlinge“. Aus der Idee, der AGNUS-Jugend allen Kindergärten ein Schmetterlingsaufzuchtset mit Schmetterlingsraupen zu spenden, und der Möglichkeit, im Heimatmuseum die umfangreiche Schmetterlingssammlung zu nutzen, entstand ein gemeinsames Projekt speziell für die Vorschulkinder der Kindergärten. Die Kindergärten bekamen die Schmetterlingsaufzuchtsets zur Verfügung gestellt, und die Kinder kamen an einem Vormittag ins Museum, um in einem interaktiven, von Mona Meier und Sonja Güntner konzipiertem Programm mit Spielen und Bastelaktionen mehr über Schmetterlinge zu erfahren.

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